Dienstag, 31. Oktober 2017

Halloween-Review mit Minitutorial


 Heute melde ich mich mit einem echt bilderlastigen Eintrag zurück. Es ist ja nicht so, dass ich seit dem letzten Mal nicht auch einiges Gebastelt hätte. Aber irgendwie hat neben Arbeit, Vietnam-Urlaub und Steuererklärung einfach die Zeit zum Bloggen gefehlt.
Die letzten Jahre habe ich mich mit Halloween nicht wirklich befasst. Bei uns in Celle, wo ich ja geboren wurde, sind die Kinder zum Mattenherren singen gegangen, das Plattdeutsche Wort für Martinssingen. Das ist das selbe Prinzip nur ohne die guselige Verkleidung. Hier in Niederbayern wird Halloween ganz unterschiedlich intensiv begangen. Mancherorts findet es nicht statt, bei uns in Winzer ist dafür schon letztes Jahr ziemlich was los gewesen. Und weil ich ja schon immer ein Fan von Verkleiden und Co. war, habe ich dieses Jahr auch ein wenig dekoriert.


Unseren Türkranz habe ich ja schon vor einigen Tagen bei Facebook gezeigt. Der durfte gerne auch ein wenig länger hängen. So lohnt sich ja die ganze Arbeit, die man in ein kreatives Werk investiert, auch erst richtig. Und schlimm finde ich es auch nicht, wenn man das schon ein wenig vorher zelebriert.. und Tannenbaum steht ja auch gerne mal bis zum Abwurf der letzten Nadel.. 

  


 

Das gesamte Werk, wobei der Sturm vor zwei Tagen mein Spinnennetz schon fast entsorgt hatte. Inklusive Klingelwachmann.. na, wer traut sich trotzdem?


 Auch Anton hat die Mama beim Basteln mit ein paar tollen Gespenstern unterstützt..



Für die Kinder gab es Buttons und Gummibärchen - natürlich mit kleinen Verpackungen drumherum, zu denen ihr unten auch die Anleitung findet. Der Anton hat für seine tatkräftige Unterstützung beim Dekorieren natürlich ein besondere gefüllte Schachtel bekommen - und natürtlich auch besonders gefüllt


Der gruselige Anblick bei Nacht..


Nachdem wir ja schon einige Zeit Buttons machen, durften wir jetzt für die Firma Badgematic, die nicht nur das Werkzeug, sondern auch viele tolle Verarbeitungsmöglichkeiten für die kleinen Dekoteilchen bietet, diese tollen, neuen Rosetten testen. Die macht sich doch super an Antons Halloween-Süßigkeiten-Tasche, oder?


Eigentlich wollte ich mit meinem Mini-Dino ja nur kurz zur Nachbarin gehen. Aber das fröhliche (und ziemlich bestimmte) "Noch ein Haus!" hat dafür gesorgt, dass wir die ganze Straße hoch und runter abgeklappert haben und ich jetzt auch mal alle Nachbarn kennen gelernt habe. Ich habe mich schon vorab bei allen entschuldigt: Falls Anton jetzt regelmäßig klingelt und "Süßsaures" verlangt - ich kann da überhaupt nichts dafür.


Genauso viel Spaß hat er auch an der Tür, die Kinder mit Süßigkeiten zu versorgen. Auch wenn er da manchmal doch ganz schön Schiss bei hatte. Beim ersten Mal wurde die Tür mit einem "Hach Mama, dass war knapp.." gleich wieder zu gemacht.

Tutorial: Verpackung für Gummibärchentüten

Das Ganze ist eine ganz einfache Sache. Ihr schneidet einen DinA4-Bogen an der kurzen Seite bei 18 Zentimetern ab und falzt ihn, ebenfalls an der kurzen Seiten, bei 8,5 und 9,5 Zentimetern. Nun schneidet ihr Euch 5 Zentimeter breite Streifen davon ab. So bekommt ihr gleich sechs Verpackungen aus einem Bogen und müsste nicht alle einzeln falzen. Zwei könnt ihr bei zirka 4,9 Zentimetern schneiden, dann geht das Ganze genau auf. 
Die beiden kurzen Enden könnt ihr jetzt mit einer Anhängerstanze (wie bei meinen Bildern) stanzen oder aber zum Beispiel die Ecken abrunden, mit der Dreiecksstanze bearbeiten. Mit der könnt ihr auch Löcher für die Bänder stanzen oder dazu einfach eine Lochzange nehmen.
Verschlossen wird das Ganze mit einem Stück Band. Designerpapierstückchen von 4,5 x 6 Zentimeter reichen aus, um die Vorderseite zu bekleben.
Es ist eine gute Idee die Gummibärchentüten eventuell mit einem Gluedot in der Packunng zu befestigen. Wie ihr das Schächtelchen dekoriert bleibt ganz Euch überlassen - denn  zum Verschenken eignet es sich wirklich zu jedem Anlass.


Sonntag, 20. August 2017

Mein Lieblings-Set: Stadt, Land, Gruß - Blogparade & Tutorial

"Mein Lieblingsset" lautet das Motto der diesmal stattfindenden Blogparade von unserem Team Stempelwiese. Puhh.. schwierig, dachte ich, als ich das Thema für den Monat August gelesen habe. Aber seit ich letzte Woche ein Hochzeitsgeschenk fertig gemacht habe und dazu das Gastgeberinnen-Set "Stadt, Land, Gruß" (145226) verwendet habe, weiß ich, dass ich damit sicherlich noch viele tolle Projekte gestalten werden. Das ist ein Gepuzzel und gebastel und endlich kommen mal ganz viele Stempelkissenfarben zum Einsatz - wann hat man das schon einmal?
Gut, dass man dann eben auch aus versehen mal ins braune statt ins gelbe Kissen den Stempel titscht, das kann im Eifer des Gefechts echt passieren. Aber dafür ist selbst das Ergebnis, dass ich Euch heute zeigen will einfach toll. Und es fällt einem sicher für so ein kleines Problem eine Lösung ein.

Benutzt habe ich hier einen Rahmen vom Schweden und natürlich unser tolles neues Limette-Papier. Das quadratische Motiv in der Mitte ist eben mit besagtem Stempelset bearbeitet. Zuerst habe ich den Rasenteil mit einem Schwämmchen in Limette aufgetragen. Dann alles - unter anderen mit Hilfe der Masking-Technik gestempelt, um einen besseren Tiefeneffekt zu erzeugen.
Die Fenster der Kirche und der Limousine habe ich dick mit unserem Präzisionskleber eingestrichen, so dass sie wirklich wirken wie echte Fenster aus Glas.
Die Sonne (die ich zuerst braun gestempelt hatte...) und die Limo sind mit einem 3D-Pad befestigt. Unter dem Fahrzeug habe ich durch ein Loch die Fäden für die "Dosen" hinter das Bild gezogen und mit Kleber und Klebeband gut befestigt. Die Dosen sind natürlich das eigentliche Geschenk: Aufgerollte Zwanzig-Euro-Scheine.

Masking-Technik mit Haftnotizen

Die Masking-Technik ist immer dann praktisch, wenn man mehr Räumlichkeit erzeugen will. Man Stempelt erst einmal das Hauptmotiv, welches später im Vordergrund sein soll. Einen zweiten Abdruck macht man auf den klebenden Teil eines Haftnotizzettels und schneider das Motiv entlang der Außenlinien - also ohne Rand - aus.

Das ausgeschnittene Motiv wird auf das Projekt geklebt. Nun können weitere Stempel genutzt werden, die später sozusagen hinter der Kirche "verschwinden".


Das geht  natürlich auch mehrlagig. Allerdings nur mit dünnem Papier, da sonst auf dem Projekt eventuell ein weißer Rand entsteht.


Dann können die Haftnotizteile abgezogen werden, es erscheint das fertige Motiv. Tipp: Klebt euch die ausgeschnittenen Schablonen gleich in den Deckel der Hülle des passenden Stempelsets. So könnt ihr sie immer wieder benutzen - bis das die Haftwirkung Euch scheidet.

 

Das fertige Projekt

 

Mit Präzisionskleber habe ich die Fenster bestrichen. So wirken
sie erhaben und schimmern wie Glas.

An Leinenfaden habe ich die gerollten Geldscheine befestigt.
Und der kleine Schatz des Brautpaares soll natürlich auch nicht
leer ausgehen. Mit tollem Magnet-Namensbutton.

 

Blogparade Team Stempelwiese und neuer Stampin Up-Katalog


Blogparade Team Stempelwiese - August 2017 Ihr wollt wissen, was es noch so für Lieblings-Stempelsets gibt und was meine Team-Kolleginnen damit alles gebastelt haben, dann klickt links das Bild an und ihr kommt zur Übersicht unserer Blogparade.
Übrigens bekommt ihr bei mir auch den neuen Herbst-Winter-Katalog von Stampin Up. Wer gerne darin stöbern möchte und die tollen neuen Produkte bestaunen, der kann sich gerne melden. Meine Kontaktdaten findet ihr oben rechts auf der Seite.



 Folgende Stampin Up-Produkte wurden bei diesem Projekt verwendet:



Freitag, 21. Juli 2017

Explosionbox mit Hochzeitsauto


Kuchen hat viele Kalorien und geht damit auf die Hüfte. Deshalb musste jetzt auch noch eine andere Explosionbox her, die man zur Hochzeit verschenken kann. Ich hatte schon vor einiger Zeit die Anleitung für dieses lustige Hochzeitsauto im Netz entdeckt und musste es jetzt einfach mal in einer Box in Szene setzen. Die Anleitung stammt von der Seite Stempel Drache und könnt ihr hier nachlesen.
Das Köfferchen habe ich passend dazu entworfen und gestaltet. Wer die Maße braucht, dem stelle ich sie gerne zur Verfügung. Dosen habe ich einfach aus kleinen Alufoliestücken geformt beziehunsgweise um den Leinenfaden herum aufgewickelt - allerdings mit einem Tropfen Kleber in der Mitte, damit sie nicht abrutschen.






Donnerstag, 20. Juli 2017

Leuchtrahmen "Buddhas Weisheit"


Mit einem Plotter kann man schon einige tolle Dinge anstellen. Komisch, dass ich am Anfang gerade mit Papier überhaupt nicht klar kam und deshalb mich mit Klebefolien angefreundet und einiges probiert habe. Inzwischen ist Papier mein Medium der Wahl - klar, naheliegend, wenn man sonst auch so viel damit macht. Datein erstellen ist nicht so mein Ding, weil ich mich damit noch nicht so viel befasst habe. Aber es gibt im Netz ungheimlich viel kreative Menschen, die tolle Ideen haben, wie zum Beispiel Jens von Schachtelprinz.de. Der macht nämlich auch die Vorlagen für diese tollen Leuchtrahmen. Und nachdem hier schon alles voller Buddhas steht, musste ich den natürlich auch einmal schneiden und verbauen. Bis die Lichtlein der kleinen Lichterkette alle da waren wo sie sein sollten, das hat zwar ein wenig gedauert. Aber man kann den Rahmen (kennt ja sicher jeder vom Möbelschweden) sogar gut aufhängen, weil ich den Schalter mit Batteriefach hinten so verbaut habe, dass er im Rand zwischen Rahmen und Papiermotiv verschwindet.

Blumenkugel: Übung für die Fingerfertigkeit..


Dank manch fleißiger Kreativer gibt es ab und an auch tolle Freebies - also Datein, die kostenlos sind - im Netz. Wie diese Blütenkugel, deren Teile man zuerst mit dem Plotter ausschneidet, dann ein wenig mit dem Falzbein in Form bringt und zu guter Letzt zusammensteckt. Das ganze ohne Kleber. Wobei ich da ein wenig gemogelt habe und alle fertigen Verbindungen von innen einmal dick mit Kleber eingestrichen und trocknen lassen habe, bevor es weiter ging. Sonst bestand doch schnell die Gefahr, dass man Teile beim weiter stecken wieder auseinander gezogen hat. Insgesamt eine tolle Übung für die Fingerfertigkeit. Und in den Stampin Up-In Colors Sommerbeere und Limette auch ein echter Hingucker, wie ich finde.


Die Steckverbindung hält eigentlich völlig ohne Kleber.

Die Datei für die Blume findet ihr auf der Seite von Miriam Kreativ.

Explosionbox mit Hochzeitstorte

..eigentlich wollte ich Euch die schon viel früher zeigen. Die hatte ich nämlich schon einmal für den Markt der Kostbarkeiten im Ziegel- und Kalkmuseum in Winzer gewerkelt. Aber was soll ich sagen: Vorher bin ich nicht zum Bilder machen gekommen und hinterher hatte ich keine mehr. Die sind alle weg gegangen. Das lehrt mich, dass der Zeitraum eine gute Saison für Hochzeitskarten und -boxen ist. Allerdings war es an dem Tag eh sooooooooo (da reichen fast die Os noch nicht) heiß, dass am Nachmittag totale Flaute war und alle im Schatten saßen und nicht mehr viel an den Ständen gekauft wurde. Aber ich bin mir schon sicher, dass wir im kommenden Jahr wieder dabei sind, wenn es vom Termin her passt.

Diesmal nicht nur in rosa, sondern auch in Savanne.

Die einzelnen Etagen der Minitorte können sogar geöffnet
werden, um zum Beispiel ein Geldgeschenk darin zu verstecken.


Unser Stand beim Markt der Kostbarkeiten im Ziegel- und
Kalk-Museum in Winzer. Einer der besten Schattenplätze.
Das erste Mal beim Markt dabei: Andi und Anton!

Donnerstag, 6. Juli 2017

Endloskarte mit den Waldfreunde


Zum Waldfreunde-Finale meiner kleinen Serie habe gibt es gleichzeitig noch eine Premiere für mich: Ich habe es endlich geschafft mal eine Endlos-Karte zu werkeln.. die kann man immer wieder umklappen und man kommt immer wieder auf eine neue Seite - ok.. es sind insgesamt vier Ansichten der Karte, die ich Euch hier alle zeigen will.