Donnerstag, 17. Dezember 2015

Die Papierbiene mit Bastelanleitung in der Zeitung


Noch keine Ahnung, wie ihr Eure Geschenke schön verpackt? Ihr wollt wissen, wir ihr diese schicken Schachteln nachbasteln könnt? Kein Problem: Das erfahrt ihr am Samstag im Finale der großen Deggendorfer Zeitung-DIY-Serie. Die Redakteuerin Katrin Schreiber hat mich zusammen mit Fotograf Roland Binder im Bastelzimmer besucht und über die Schulter geschaut. Also: Samstagsausgabe schnappen, Anleitung nachlesen, nachbasteln.

Alle Zutaten, die ihr für eine schicke Geschenkschachtel und
ein wenig weihnachtliche Deko nutzen könnt.
Und damit ihr dann auch gleich loslegen könnt, habe ich Euch schonmal alles was ich braucht auf einem Bild zusammengestellt.
Tipp: Alternativ zur Fensterfolie einfach Reste aus alten Plastikverpackungen verwenden.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Wenn Krippenmamas basteln..

Der Nikolaus - gemeiner Weise wurde mit als
Nicht-Katholik verschwiegen, dass der Stock
des bärtigen Gesellen ganz anders aussieht..
Egal - Hauptsache es glitzert ordentlich!!
...dann spielt es meistens auch gar keine Rolle, ob sie einen Jungen oder einen Mädchen haben. Hauptsache es kommt viel Glitzer auf das Werk. So ging es zumindest Krippenmama Melanie Röhrl und mir schon beim gemeinsamen Laterne basteln vor einigen Wochen. Und als wir jetzt zum adventlichen Beisammensein und Nikolaussäckchen bekleben eingeladen wurden von unseren beiden Betreuerinnen Tanja Schreiber und Sabrina Naumann, da konnten wir uns bei Kinderpunsch und weihnachtlicher Musik so richtig austoben. Natürlich blieb auch der neueste Klatsch und Tratsch dabei nicht auf der Strecke. Und nachdem der Nikolaus inzwischen die Kinder schon besucht und die gut gefüllten Säckchen abgegeben hat - und das ohne Weinen! (Mama ist so stolz auf ihren Anton) - kann ich Euch heute das gute Stück auch zeigen.

Und Freihand auf der Rückseite noch der Name - damit Nikolaus
auch weiß, wohin die guten Gaben gehören.

Schnmuckbeton: Ein bisschen mit Verspätung..

..da ich ja im Krankenhaus war, kann ich heute mal meine Basteleien rund um unsere Teamweihnachtsfeier von Stampin Up zeigen, die die liebe Steffi Helmschrott von Stempelwiese.de für uns veranstaltet hat. Immer ein total verrücktes Erlebnis, wenn zirka 40 stempelverrückte Weiber zusammenkommen, ratschen und vor allem natürlich anfangen zu basteln.

Für mich, für Steffi, als Wchtelgeschenk: Die ersten drei Schmuckbeton-Krea-
tionen - oder trifft es Versuche besser? - sind schon verplant.

Jetzt fragt Ihr Euch sicher zu recht, was ich da vorbereiten muss. Zum einen wurde gewichtelt, also musste dafür ein Geschenk her. Dann wollte ich Steffi etwas mitbringen. Was passte für beide Gelegenheiten besser, als endlich mal meine ersten Versuche mit Schmuckbeton fertig zu stellen? Keine Angst, die Ketten fühlen sich nicht an, als würde man einen Stein um den Hals tragen, das Material ist ganz leicht. Leider ist das ganz blasenfreie Gießen noch nicht ganz gelungen, aber ich finde, die Stücke können sich sehen lassen und ich hoffe, dass die Beschenkten sich freuen. Mir selber habe ich auch gleich meine Wunschkette, wegen der ich damit eigentlich nur angefangen habe, fertig gemacht.

Ein Geschenkschachtel und passendes Papier - schnell gefaltet und das Sicht-
fenster macht die Box zu etwas Besonderem.

Verpackt wurde das Wichtelgeschenk natürlich auch gleich noch im Stampin Up-Style in einer selber gemachten Schachtel. Das Designpapier ist aus dem letzten Jahr und gibt es leider nicht mehr. Und da ich ja ein Freund der Restverwertung bin, wurde aus dem ausgeschnittenen Stern für das Fenster auch gleich noch der passende Geschenkanhänger.

Nicht mit Kaffee - aber doch to Go. Meine Swaps für die Stem-
pelwiese-Weihnachtsfeier 2015.

Dann wurde natürlich, wie immer auf Stampin Up Veranstaltungen, geswapt. Das heißt jeder bastelt eine Karte, eine Schachtel oder sonst etwas für jeden der mitmacht - also in dem Fall 19 Mal das Selbe - und tauscht dann vor Ort mit den anderen. Mal davon ab, dass sich meist etwas Süßes, Tees oder anderes kleine Überraschungen in den Swaps versteckt sind, bekommt man so wieder neue Anregungen von anderen Kolleginnen. Ich habe diesmal diese kleinen Mini-Kaffeebecher-To-Go-Organisiert und dekoriert. Drin war neben meiner Visitenkarte ein Tee und kleine Holzstern-Knöpfe, die man prime zum Dekorieren verwenden kann.

Donnerstag, 3. September 2015

Mein Baby... (oder: Mamas Drama mit der Kinderkrippe)


..nein, es war noch nicht beim Friseur. Für eine Mama ist das alles noch viel schlimmer: Mein Baby geht jetzt in die Krippe. Also genauer gesagt gehen derzeit wir beide in die Krippe. Heute war Antons erster Tag. Wie lange habe ich schon auf diesen Tag hingebangt. Und seit heute bin ich sicher: Die Eingewöhnung ist bestimmt eher für die Mamas, als für die Kinder. 

Smash the Cake: Ein Trend aus den USA.
Macht Spaß - außer man bedenkt vorher
nicht so recht, wie man das Kind im Foto-
studio eigentlich wieder "entschlumpfen"
soll, damit nicht das ganze Auto blau ist.
Was hatten wir für schlimmer Weinanfälle zum Beispiel im Mai beim Fotografen - nicht einmal ließ sich Herr Baby runtersetzen zum Bilder machen, ohne ein riesiges Drama. Dabei hatten ich doch so einen tollen Plan: Smash the Cake für die Einladung zum ersten Geburtstag. Trotzdem sind viele tolle Bilder dabei herausgekommen.
Weinen muss man natürlich auch bei jedem anderen Anlass, wo Mama gemeiner Weise das Baby in der Fremde einfach so absetzt. Und sei es nur, um was aus der Tasche zu kramen (meistens Ersatzschnuller oder Nuckelflasche.. ach ja: Alternativ geht auch ein Keks..) oder mal eben irgendwo etwas zu bezahlen oder - und seien alle Mamas mal ehrlich - um ohne Baby auf dem Arm zum Klo zu gehen. Und ich meine  jetzt ohne Baby auf der Schüssel sitzen und nicht, dass Baby aus dem Bad ausgesperrt ist. Nein, nein.. das sitzt schon einen Meter davor und starrt einen aus (tränenschimmernden) Knopfaugen an.

Herz an Herz..
Und wehe Mama kommt auf den verwegenen Gedanken zu arbeiten oder telefonieren zu wollen. Also irgendwie könnte man sich als Mama ja auch auf die neue Lebensphase freuen, wenn der Nachwuchs zumindest drei Tage die Woche am Vormittag in der Krippe verräumt ist und man als Selbstständige auch tatsächlich mal seiner Berufung nachgehen kann oder sonst irgendwas erledigen. Keine Sorge, ich gehöre nicht zu denen, die sich ein schlechtes Gewissen von den Übermüttern machen lassen, weil ich mein Kind "abschiebe", denn so sehe ich die Sache überhaupt nicht. Anton hat andere Kinder zum spielen, die mit ihm toben und auf dem Boden rumturnen - alles was man zwar gerne für den Nachwuchs tut, sich dann aber manchmal Phasenweise auch irgendwie mal zu alt dafür fühlt (Wo ist der Zivi, der mir wieder hoch hilft??).

Mamas Kinderkrippenkäfer: Mit neuem
Shirt und Rucksack, die natürlich extra
noch genäht werden mussten.
Aber irgendwie geht es um mich: Wer kuschelt sich jetzt mit mir wach? Gibt mir vormittags feuchte Bussis? Welche Witzpille bringt mit zum Lachen? Treibt mich in den Wahnsinn und schaut mich dann mit schiefgelegtem Kopf mit seinen blauen Knopfaugen an? Spielt mit mir und kuschelt sich an mich und drückt mit, bis mir Hören und Sehen vergeht? Ja, genau: Niemand! Diese innere Unruhe, wenn es ruhig im Haus ist, und man kontrolliert ob das Kind nichts anstellt, obwohl man eigentlich weiß, dass es mit dem Papa bei der Oma ist, damit man mal zum arbeiten kommt? Mal sehen, wie lange ich nach der Eingewöhnung - oder trifft es Entwöhnung besser? - brauchen werde, um das Phantombaby zu besiegen.
Auch wenn ich heute eigentlich schon nach der ersten halben Stunde abgeschrieben war, bin ich froh, dass es Anton in der Krippe so gut gefällt, genau das habe ich mir ja gewünscht und für ihn gehofft. Natürlich habe ich auch nicht nein gesagt, wenn er nach mir geschaut hat und sich seine fünf Minuten Schmuseeinheiten abgeholt hat - oder war es eher umgekehrt, dass ich die bekommen habe? Nach dem Motto: "Bleib cool Mama, ich bin ja bei Dir, alles wird gut! Irgendwann schaffst Du das auch ohne mich.."

P.S.: Morgen zeige ich Euch Antons coolen Kinderkrippenrucksack inkl. Flaschentäschchen und sein T-Shirt, dass ich natürlich noch in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vorher genäht habe.




Montag, 27. Juli 2015

Aktivitäten im Nähkeller

Ein paar kleine Projekte sind fertig geworden,
die in das Tauschpaket für Mamas von kleinen
Jungs gewandert sind.
Auch wenn es ihm anfangs scheinbar in meinem Nähkeller immer etwas gruselig war und er sich nicht so recht zu beschäftigen wusste, konnte ich jetzt schon zwei drei Mal mein wundervolles Baby mit runter nehmen und bin so tatsächlich zum Nähen gekommen. Ok.. er kann sich jetzt beschäftigen, weil er alles ausräumt und ich die Hälfte der Zeit damit beschäftigt bin wieder alles ein zu packen. Aber was macht das schon. Immerhin sind so einige Dinge fertig geworden, die ich sonst wieder einer einsamen Nachtschicht hätte erledigen müssen.
Zum Beispiel beteilige ich mich, zusammen mit einigen anderen kleine Jungs-Mamis, an einem kreativen Tauschpaket. Wir haben am Anfang alle selber gemachte Sachen im Wert von fünf, zehn und fünfzehn Euro zur Inititorin geschickt, dazu ein wenig Kleinkram und einen halben Meter Stoff. Jetzt wandert das Paket uns eine nach dem anderen ab (- und jetzt das Beste: ich bin als nächstes dran - Juhuuu!) und wir können etwas aus dem Paket nehmen, was die anderen genäht oder bastelt haben. Dafür füllt man dann mit etwas gleichwetigem wieder auf, so dass es eigentlich auch bei mehreren Runden immer spannend bleibt. Für die Startfüllung habe ich ein paar Sachen gemacht, die ich noch nicht verraten kann, um niemandem die Spannung zu nehmen. Rausgenommen wurde schon ein Set aus Schnuller-Pyramidentäschchen und Pixibuchhülle - natürlich im coolen Jeans-Sterne-Look.

Verrücktes Huhn oder zuviel Sonne? Die kann
er sich bei dem Shirt auf alle Fälle auf den Bauch
scheinen lassen, da es inzwischen zur kurz ist.
Davon hatte ich auch eines schon für Anton für den Türkei-Urlaub genäht, den wir ja im Juni gemacht haben. Die Täschchen sind aber auch so gut, weil man immer ein paar Büchlein unterwegs in der Handtasche dabei haben kann, ohne dass sie verknicken.
Was natürlich wieder mal ein Problem beim nähen ist: Ich hatte schon vor einiger Zeit ein Shirt zugeschnitten, dass ich jetzt fertig gemacht habe - und natürlich trotz breitem Bündchen schon zu klein ist respektive zur kurz und das Bäuchlein schaut schnell raus, bzw. hätte ich damals den Schnitt anders umarbeiten müssen. Dabei handelt es sich nämlich eigentlich um den Regenbogenbody von Schnabelina, den ich hier für ein Shirt verwendet habe, weil ich unbedingt mal einen amerikanischen Ausschnitt machen wollte. So süß es jetzt mit dem Stoff ist - bauchfrei ist einfach noch kein Style für einen Einjährigen.
Dafür ist jetzt Antons Minibix fertig geworden. Die ist dafür allerdings noch ein wenig groß. Das Besondere an der Hose ist übrigens der Jeansstoff: das ist nämlich Mamas Schwangerschaftshose. Finde es irgendwie schön, dass er ja die Hose also quasi auch schon einmal mit getragen hat. ;)

Aus dem Stoff aus Mamas Schwangerschaftshose hat Anton
jetzt ein kurzes Höschen für warme Sommertage bekommen.

Samstag, 4. Juli 2015

Vom (fliegenden) Pferd geküsst..

Eines ist klar: Bei der Dichte an Mädels, die wir im Haus haben, musste es ja früher oder später vorkommen, dass auch ich als Jungsmama mal was mit Pferden zu tun bekomme. Oder "Pferdis", wie sie bei uns heißen. So ganz sicher war ich mir auch am Anfang überhaupt nicht, ob ich die Stoffwelten-Eigenproduktion mit den Einhörnern jemals vernähen werde - bis Leo sie entdeckt hat. Dass muss eine kurze Hose werden - ihr Lieblingskleidungsstück, dass sie bei einem Meter Schnee genau so gerne trägt, wie bei 30 Grad im Schatten. Schnittmuster ist das Freebook - Stoffmixhose 'MiniBix'von "aefflyns. Ich gebe zu, bis kurz vor Ende konnte ich mir bei diesen wirr aussehenden Schnittteilen garnicht so recht vorstellen, dass da mal eine Hose draus wird. Aber wie ihr sehen könnt, beweisen die Bilder etwas anderes.
Dann hatte unser kleinster Pferde-Fan Geburtstag. Und was gibt es Schöneres, als so ein richtiges Kuschelpferd. Und da kam mir "Rosi", ein Schnittmuster von RosaRosa, gerade recht. Das tolle ist, dass man sich kreativ hier so schön austoben kann bei der Pferdedeko und dass man Teile wie die Augen mit dem Plotter herstellen kann. Einziges Manko: Man sollte dringend darauf achten, dass man beim Ausdrucken des Schnittes automatische Anpassung aktiviert hat, dass der Drucker hochkant und querliegende Seiten im PDF erkennt. Sonst fehlen nachher Teile und man hat ein ziemlich unlösbares Puzzle, bei dem einiges vom Schnitt fehlt. Ganz Klasse, wenn man dieses Problem gelöst hat, aber beim Zuschneiden aus Versehen Teile der Zottelmähne vom Schnitt wieder mit abschneidet. Aber am Ende wurde dann ja doch noch alles gut und zwei weitere Rosis wurden schon angefordert.

Samstag, 16. Mai 2015

Wenn die Geschenke aus dem Plotter purzeln..



Heute möchte ich Euch mal einige Geschenke zeigen, die ich in letzter Zeit so mittels Plotter fertig gestellt habe. Leider ist es wie immer - gerade zwei sehr individuelle Shirts habe ich nicht fotografiert, aber einige andere Dinge, die Euch vielleicht auch als Anregung dienen können. 

 Zu Ostern gab es für alle kleinen Mädels bei uns Shirts mit dem Pupseinhorn von Nikidz. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurden die Hörnchen auf die Shirts gebügelt. Ein guter Tipp für alle Katzenbesitzer: Ihr könnt die Teile noch so schön sortieren, wenn dann das haarige, vierbeinige Monster einmal quer über den Tisch läuft. Sollte danach was fehlen - einfach mal eine nähere Felluntersuchung durchführen.

Passend zur Geburt eines Kollegen meines Lebensgefährten gab es von uns personlaisierte Stapelbecher. Die Idee ansich stammt aus einer holländischen Plottergruppe und kann natürlich auch in Deutsch hervorragend umgesetzt werden. Neben den üblichen Daten habe ich einige Becher mit einfachen Bildern verziert, so dass es von der Anzahl her aufgeht. Die Idee scheint an zu kommen - die nächsten Stapelbecher sind sozusagen schon in Auftrag gegeben. Solche Becher kann übrigens mal prima mal zusätzlich bei Amazon zum kleinen Preis mitbestellen.
Das nächste Geschenk ist für einen Hasenbesitzer, der von seinen Kollegen und Freunden einen Hasenstall bekommen hat. Ein Glas mit passender Füllung und dann noch verziert - die Doppeldeutigkeit des Spruches fällt vielleicht erst auf den zweiten Blick so wirklich auf. Solche BonBon-Gläser gibt es übrigens zum Beispiel bei Tedi zum kleinen Preis.

Zu guter Letzt habe ich mir selber noch was gegönnt. Aus Linz habe ich mir bei einem kleinen Ausflug mit Andi und Anton eine gebrauchte W6 3300 geholt. Und die dann gleich noch ein wenig aufgehübscht. Die Nähbiene stammt übrigens vom Comiczeichner Jascha Buder, der mir auch immer die Geohörnchen für meine Kinderseiten im Geocaching Magazin zeichnet. Seine Seite solltet ihr Euch mal anschauen.