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Montag, 1. Februar 2016

Süßes Schäfchen - Mamas Verwirrung..


Manchmal bin ich ein wenig verwirrt, dass muss ich schon zugeben. Gestern habe ich mich selber super gestresst, weil ich für meinen Schatz ja noch ein Faschingskostüm nähen wollte, da heute in der Krippe gefeiert wird. Dachte ich zumindest. Mir kam schon komisch vor, dass Anton das einzige Kind in Kostüm war, dass ich auf dem Weg gesehen habe. An der Tür der Krippe dann die Wahrheit: Gefeiert wird erst am Unsinnigen Donnerstag. Na mal gut, dass ich noch Ersatzklamotten dabei hatte, falls das Schaf sein Fell nicht dauerhaft tragen möchte oder es ihm zu warm wird. Also noch schnell umgezogen und der fast normale Krippenalltag konnte starten.

Als riesen Shaun das Schaf-Fan stand
das Faschingskostüm natürlich schnell
fest: Ein kleines Plüsch-Schaf.
Das Schaffell ist übrigens nach einem einfachen Schnitt von Mamahoch2 in Größe 86 genäht, den Autumn Rockers, die ich ja schon ziemlich oft in den verschiedensten Größen und Varianten genäht habe. Das Schnittmuster könnt ihr inklusive gefühlten 385 Varianten kostenfrei auf der Seite runterladen. Die Ärmel sind aus schwarzem Sweat, damit es nicht zu kalt wird. Ansich wollte ich den Fellstoff garnicht einfasssen, aber dann hätte es rund um das Kostüm wohl dauerhaft geschneit, so dass ich am Bauch und Hals doch ein Bündchen als Fusselstopp angenäht habe. Das Schwänzchen habe ich einfach per Hand doppelt geschnitten, zusammengenäht und gewendet und abschließend in das fertige Hemdchen genäht.
Für die Mütze habe ich einen vor mir entworfenen Beanie-Schnitt in Größe 48 Zentimeter genommen und in der Höhe bei zirka 22 Zentimeter eingekürzt. Auch wieder ein Bündchen drum, damit nichts fusselt. Die Ohren sind wie das Schwänzchen gemacht und habe ich auf der jeweils rechten und linken Mitte eingenäht. Die würde ich das nächste Mal ein wenig nach hinten versetzen, da sie den Anton so schon sehr vom Gesichtsfeld her einengen und er die Mütze kaum auf behalten mag. Macht aber nichts.. er ist so oder so das süßestes Schäfchen in Mamas Stall.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Wenn Krippenmamas basteln..

Der Nikolaus - gemeiner Weise wurde mit als
Nicht-Katholik verschwiegen, dass der Stock
des bärtigen Gesellen ganz anders aussieht..
Egal - Hauptsache es glitzert ordentlich!!
...dann spielt es meistens auch gar keine Rolle, ob sie einen Jungen oder einen Mädchen haben. Hauptsache es kommt viel Glitzer auf das Werk. So ging es zumindest Krippenmama Melanie Röhrl und mir schon beim gemeinsamen Laterne basteln vor einigen Wochen. Und als wir jetzt zum adventlichen Beisammensein und Nikolaussäckchen bekleben eingeladen wurden von unseren beiden Betreuerinnen Tanja Schreiber und Sabrina Naumann, da konnten wir uns bei Kinderpunsch und weihnachtlicher Musik so richtig austoben. Natürlich blieb auch der neueste Klatsch und Tratsch dabei nicht auf der Strecke. Und nachdem der Nikolaus inzwischen die Kinder schon besucht und die gut gefüllten Säckchen abgegeben hat - und das ohne Weinen! (Mama ist so stolz auf ihren Anton) - kann ich Euch heute das gute Stück auch zeigen.

Und Freihand auf der Rückseite noch der Name - damit Nikolaus
auch weiß, wohin die guten Gaben gehören.

Montag, 27. Juli 2015

Aktivitäten im Nähkeller

Ein paar kleine Projekte sind fertig geworden,
die in das Tauschpaket für Mamas von kleinen
Jungs gewandert sind.
Auch wenn es ihm anfangs scheinbar in meinem Nähkeller immer etwas gruselig war und er sich nicht so recht zu beschäftigen wusste, konnte ich jetzt schon zwei drei Mal mein wundervolles Baby mit runter nehmen und bin so tatsächlich zum Nähen gekommen. Ok.. er kann sich jetzt beschäftigen, weil er alles ausräumt und ich die Hälfte der Zeit damit beschäftigt bin wieder alles ein zu packen. Aber was macht das schon. Immerhin sind so einige Dinge fertig geworden, die ich sonst wieder einer einsamen Nachtschicht hätte erledigen müssen.
Zum Beispiel beteilige ich mich, zusammen mit einigen anderen kleine Jungs-Mamis, an einem kreativen Tauschpaket. Wir haben am Anfang alle selber gemachte Sachen im Wert von fünf, zehn und fünfzehn Euro zur Inititorin geschickt, dazu ein wenig Kleinkram und einen halben Meter Stoff. Jetzt wandert das Paket uns eine nach dem anderen ab (- und jetzt das Beste: ich bin als nächstes dran - Juhuuu!) und wir können etwas aus dem Paket nehmen, was die anderen genäht oder bastelt haben. Dafür füllt man dann mit etwas gleichwetigem wieder auf, so dass es eigentlich auch bei mehreren Runden immer spannend bleibt. Für die Startfüllung habe ich ein paar Sachen gemacht, die ich noch nicht verraten kann, um niemandem die Spannung zu nehmen. Rausgenommen wurde schon ein Set aus Schnuller-Pyramidentäschchen und Pixibuchhülle - natürlich im coolen Jeans-Sterne-Look.

Verrücktes Huhn oder zuviel Sonne? Die kann
er sich bei dem Shirt auf alle Fälle auf den Bauch
scheinen lassen, da es inzwischen zur kurz ist.
Davon hatte ich auch eines schon für Anton für den Türkei-Urlaub genäht, den wir ja im Juni gemacht haben. Die Täschchen sind aber auch so gut, weil man immer ein paar Büchlein unterwegs in der Handtasche dabei haben kann, ohne dass sie verknicken.
Was natürlich wieder mal ein Problem beim nähen ist: Ich hatte schon vor einiger Zeit ein Shirt zugeschnitten, dass ich jetzt fertig gemacht habe - und natürlich trotz breitem Bündchen schon zu klein ist respektive zur kurz und das Bäuchlein schaut schnell raus, bzw. hätte ich damals den Schnitt anders umarbeiten müssen. Dabei handelt es sich nämlich eigentlich um den Regenbogenbody von Schnabelina, den ich hier für ein Shirt verwendet habe, weil ich unbedingt mal einen amerikanischen Ausschnitt machen wollte. So süß es jetzt mit dem Stoff ist - bauchfrei ist einfach noch kein Style für einen Einjährigen.
Dafür ist jetzt Antons Minibix fertig geworden. Die ist dafür allerdings noch ein wenig groß. Das Besondere an der Hose ist übrigens der Jeansstoff: das ist nämlich Mamas Schwangerschaftshose. Finde es irgendwie schön, dass er ja die Hose also quasi auch schon einmal mit getragen hat. ;)

Aus dem Stoff aus Mamas Schwangerschaftshose hat Anton
jetzt ein kurzes Höschen für warme Sommertage bekommen.

Samstag, 4. Juli 2015

Vom (fliegenden) Pferd geküsst..

Eines ist klar: Bei der Dichte an Mädels, die wir im Haus haben, musste es ja früher oder später vorkommen, dass auch ich als Jungsmama mal was mit Pferden zu tun bekomme. Oder "Pferdis", wie sie bei uns heißen. So ganz sicher war ich mir auch am Anfang überhaupt nicht, ob ich die Stoffwelten-Eigenproduktion mit den Einhörnern jemals vernähen werde - bis Leo sie entdeckt hat. Dass muss eine kurze Hose werden - ihr Lieblingskleidungsstück, dass sie bei einem Meter Schnee genau so gerne trägt, wie bei 30 Grad im Schatten. Schnittmuster ist das Freebook - Stoffmixhose 'MiniBix'von "aefflyns. Ich gebe zu, bis kurz vor Ende konnte ich mir bei diesen wirr aussehenden Schnittteilen garnicht so recht vorstellen, dass da mal eine Hose draus wird. Aber wie ihr sehen könnt, beweisen die Bilder etwas anderes.
Dann hatte unser kleinster Pferde-Fan Geburtstag. Und was gibt es Schöneres, als so ein richtiges Kuschelpferd. Und da kam mir "Rosi", ein Schnittmuster von RosaRosa, gerade recht. Das tolle ist, dass man sich kreativ hier so schön austoben kann bei der Pferdedeko und dass man Teile wie die Augen mit dem Plotter herstellen kann. Einziges Manko: Man sollte dringend darauf achten, dass man beim Ausdrucken des Schnittes automatische Anpassung aktiviert hat, dass der Drucker hochkant und querliegende Seiten im PDF erkennt. Sonst fehlen nachher Teile und man hat ein ziemlich unlösbares Puzzle, bei dem einiges vom Schnitt fehlt. Ganz Klasse, wenn man dieses Problem gelöst hat, aber beim Zuschneiden aus Versehen Teile der Zottelmähne vom Schnitt wieder mit abschneidet. Aber am Ende wurde dann ja doch noch alles gut und zwei weitere Rosis wurden schon angefordert.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Hafenkitz als Autumn Rocker Hoodie


Wie bereits angekündigt habe ich ja aus dem Autumn Rocker-Schnittmuster von Mamahoch2 auch noch einen Hoodie genäht. Die Kapuze einzeln fertig zu stellen war nach dem Zusatz-Schnittmuster der Seite überhaupt kein Problem. Die Kapuze in der kleinen Größe einzunähen auch nicht - auch wenn ich glaube, dass das Bündchen vorne sich eigentlich nicht so weit überschneiden soll. Aber ich finde das garnicht so schlimm, da so der Hals gut verpackt ist und man kann sich ein Halstuch oder ähnliches sparen kann. Ich weiß nicht, wie das bei anderen Mamas ist, aber bei Anton kann ich Schneeanzug und Winterjacke nicht bis ganz oben zu machen, weil vielleicht der Oberkörper zu kurz ist - es bleibt immer eine Menge "Verpackungsmaterial" über. Dafür liegt dann aber der Hals so halbwegs frei. Da ist das Hemdchen jetzt natürlich die perfekte Lösung. Beim nächsten Anlauf werde ich dann einfach nach der Mitte hinten zuerst vorne die Stelle feststecken, an der die Kapuze zusammenläuft und dann den restlichen Stoff rundherum verteilen.

Passend zu meinen geliebten Hafenkitz von Alles für Selbermacher wollte ich dann auch noch ein Höschen für Anton nähen. Nach langem Hin und Her zwischen Freebooks und Kauf-E-Books habe ich dann bei Dawanda einen Schnitt von Schickimini-Design für eine Mitwachshose und gleich passend dazu die Latzhose erworben. Darüber ärgere ich mich im Nachhinein ehrlich gesagt, da ich das E-Book und den Schnitt nicht besonders gelungen finde. Es wird dazu geraten ein Gummi mit einzunähen am oberen Hosenbündchen - oder genauer gesagt in einem Zwischenschritt aufzunähen. Das hat sich hier aus vielen Gründen als ziemlich unpraktisch erwiesen - ist in meinen Augen auch überhaupt nicht notwendig. Ich würde als Kompromiss vielleicht das Bündchen ein wenig schmaler machen, aber das war es dann auch schon. Das geschulte Auge sieht natürlich sofort, dass das mit dem Stoff der Taschen nicht passt - das lag aber nun an mir, weil ich mir nicht nochmal angeschaut habe, wie rum die nun eigentlich aufgenäht werden ;)

Die Täschchen sind mit Zierstich aufgenäht - den Popo schmückt ein Stern.
Beide Stoff passen zum Hafenkitz Autumn Rocker.


Sonntag, 15. Februar 2015

Ausgefuchst!


Es ist ja irgendwie ganz schön, wenn man einen ganzen Fuhrpark an "Bastelmaschienen" hat. Aber wenn einem dann die Zeit fehlt, sie zu benutzen, wurmt einen das dann doch. So wie mit meiner Overlock, die ich mir in Hinblick auf diverse Babyoutfits während der Schwangerschaft zugelegt habe. Ich berichtete ja schon von dem Hoodie für null bis drei Monate, der jetzt hier nach sieben Monaten Baby immer noch liegt.. also zugeschnitten, nicht genäht. Falls also jemand Interesse hat, darf er oder sie sich gerne melden. 

Ein wirklich toller Stoff und ein schnell zu
machender, einfacher Schnitt.
Nachdem sich in den letzten Monaten so unglaublich viel getan hat, was die Auswahl an wunderschönen Jerseys angeht, und die Stoffschubladen langsam überquellen, habe ich nochmal nach schönen - und jetzt passenden - Schnitten gesucht und bin auf die Seite Mamahoch2 gestoßen. Dort kann man sich in das Nähen von Raglan-Shirts so richtig schön reinsteigern. Es wird nämlich ein Schnitt mit unheimlich vielen Variationsmöglichkeiten kostenlos zum Downlad angeboten. Dazu gibt es tolle bebilderte Erklärungen und auch Schritt für Schritt-Anleitungen als Video. Das alles in den Kinder-Größen 68 bis 148. Zuerst habe ich ein Kurzarm-Shirt aus dem wirklich süßen Mädchenstoff MissWonderland von NIKIKO, den es bei Alles für Selbermacher gibt, genäht. Natürlich zum verschenken. Als nächstes stand das selber Shirt mit langen Ärmeln für unseren Anton auf dem Programm. Die Farbkombi stand schnell fest, nachdem ich den Stoff Fly, little Fox! von Cherry Picking entdeckt habe. Auch wenn andere Stöffchen schon länger bei mir wohnen, wollte der unbedingt sofort vernäht werden. Weitere Varianten sind zum Beispiel Flicken auf den Ärmeln und eine Knopfleiste am Halsausschnitt. Derzeit nähe ich noch die Hoodie-Variante, die ich Euch die Tage zeigen werde.

Übrigens: Raglan-Shirts haben ihren Namen von der speziellen Ärmelform. Sie verlaufen über die Schulterpartie bis zum Kragen. Das sieht man vor allem oft bei amerikansichen Sport-Shirts. Benannt ist diese Ärmelform nach Lord Raglan, der laut Wikipedia in der Schlacht von Waterloo einen Arm verloren hatte und deshalb einen Mantel trug, bei dem die Ärmel nicht an den Schultern angesetzt, sondern schräg an der Kragennaht befestigt waren, was ihm das Anziehen erleichterte.

PS.: Ich liebe das kleine Top-Model oben. Kaum zu glauben, dass er schon soooo groß ist!

Dienstag, 27. Januar 2015

Auszeit beendet! So!

Manchmal kommt es anders als man denkt - oder besser gesagt: Manchmal hat man einfach keine Zeit für nichts, auch wenn man sie sich gerne nehmen würde. Aber ich muss zugeben, dass meine Zwangspause, hier mit meinem doch damals noch recht jungem Blog, nicht von irgendwoher kam und mich der Grund auch nicht besonders traurig gestimmt hat. Ziemlich überraschend habe ich nämlich in der neunten Woche erfahren, dass ich schwanger bin und habe dann am 23. Juni 2014 - nach einer ziemlich wilden Zeit der Schwangerschaft - meinen unglaublich süßen und lustigen Sohn Anton bekommen.
Prima, denkt man als werdende Mutter, die auch gerne mal die Nähmaschine anwirft und der auch sonst keine Bastelart fremd ist, jetzt kann man sich mal richtig austoben. Aber weit gefehlt. Irgendwie haben viele Freunde und Bekannte gleichzeitig Nachwuchs bekommen und der wollte ja dann auch erstmal mit Geschenken versorgt sein. So liegen immer noch zurechtgeschnittene Patchwork-Babydecken-Quadrate hier, ein zugeschnittener Hoodie für 0 - 3 Monate (ganz praktisch, wenn der Herr Sohnemann bereichts 7 Monate alt ist) und sonstige Accesoires, die ja ganz prima ins liebevoll gestaltete Kinderzimmer passen würden, aber zu denen die ja immerhin auch noch arbeitende Mama noch nicht gekommen ist. Zumal Anton im Moment auch gerade sehr anhänglich ist und ich die Zeit mit ihm jetzt mehr versuche zu genießen, nachdem ich in seinen ersten Lebensmonaten viele Aufträge hatte und viel Zeit auch am PC verbracht habe.

Einige meiner Projekte aus dem Jahr 2014 seht ihr hier in einer kleinen Collage
- wobei das natürlich längst nicht alles war, was den Basteltisch verlassen hat.
Den seht ihr übrigens rund um die Weihnachtszeit oben im zweiten Bild
- manchmal sollte man eben doch nicht zehn Projekte gleichzeitig angehen ;)

Zum Thema Arbeit: Neben Kind und meiner "Berufung" als Journalistin habe ich mir zusammen mit meiner Freundin Petra alias Scartolina (ihren Blog findet ihr HIER) im August auch noch den Wahnsinnsplan vorgenommen, uns einen Weihnachtsmarktstand im schönen Dorfen zu teilen. Klar, kein Problem - sind ja noch vier bis fünf Monate bis dahin.. aber im Sommer Weihnachtskarten basteln? So wurden dann im Dezember noch einige Nachtschichten fällig, bis Karten, Schnutenwischer, Halstüchlein, Fummelvögel, Schachteln und vieles mehr ihren Weg in den schön dekorierten Stand gefunden haben. Das größte Drama: So wenige Ideen man zu Beginn auch hat, soviele überrollen einen kurz vorher, so dass man sich in der Planung auch schnell einmal verzettelt.

Nicht nur ziemlich lecker, sondern auch hübsch anzusehen:
Mein PAMK-Tauschpaket von Clara von "Let them eat cake"
Als ob das alles noch nicht genug ist, habe ich nebenher auch noch bei einer  Sonderrunde von "Post aus meiner Küche" zum Thema "Knuspriges unter dem Weihnachtsbaum" teilgenommen und ein schickes Paket von meiner Tauschpartnerin Clara bekommen. Ihr Foodblog "Let them eat cake" besticht nicht nur durch tolle Fotos, sondern auch viele leckere Rezepte, mit denen sie auch mich teilweise verwöhnt hat.
Nachdem in meinen Augen der Weihnachtsmarkt nicht nur höchst amüsant, sondern auch ganz erfolgreich war - nein, man verdient damit kein Vermögen, vor allem, wenn man mal die Zeit sieht, die man so in die Bastelprojekte investiert, habe ich mir dann selber ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht und ein Silhouette Cameo-Hobbyplotter ist bei mir eingezogen. Der kann einem schon einiges an Schneidarbeit abnehmen - ermöglicht einem aber auch Projekte, die sonst mit den heimischen technischen Möglichkeiten wohl kaum umsetzbar gewesen wären bzw. sind. Man kann damit echt eine Menge Sachen schneiden wie zum Beispiel Papier, Flex und Flock für Textilien, Vinyl, Stoffe und sogar Stempelmaterial für eigene Stempel. Das werde ich die Tage mal testen. Allerdings braucht man bei allen Projekten erstmal eine Engelsgeduld, was die perfekten Einstellungen angeht beim Schneiden und zahlt am Anfang doch einiges an Papier und Folien als Lehrgeld.

Ob Lebkuchenmännchen und Glücksschweinchen zum Füllen mit kleinen
Leckereien, Puzzlelampen aus laminiertem Papier oder Nützlichem wie
Halter für die Webbandsammlung oder selbstentworfene Buffetschildchen
- mit dem Hobbyplotter lassen sich viele Projekte umsettzen. Toll: Mit
Stifthalter oder Sketchpens kann er sogar schreiben.

Morgen zeige ich Euch dann, was ich aktuell so alles nähe und bastel. Denn eines musste ich ja schon an anderer Stelle versprechen: Ich werde meinen lieben Blog jetzt wieder regelmäßig bemuttern - sofern es mein fantastisches Baby zulässt. Ich freue mich schon über Eure Kommentare!

Dienstag, 23. Juli 2013

Neue Mitbewohner

Ein wirklich toller Gutschein für unsere neuen Hausbewohner.

Nachdem nun so viele Hühnerbesitzer geschwärmt haben, wollten Andi und ich auch unsere eigenen Eierversorger. Der Stall stand schon eine Weile da, die passenden Bewohner sollten aber erst nach dem USA-Urlaub Einzug halten. Und nachdem die liebe Petra sich so tolle Zwerg-Cochins zugelegt hat, haben mich die süßen Wuschels auch total begeistert. Und da zogen dann diese hier ein.. Ok, ok.. ein bissi ungewöhnlicher Farbschlag, aber doch sehr legefreudig wie mir scheint. Nur komisch, dass ich die in keinem Hühnerbuch gefunden habe bisher.
Nein, die sind natürlich in Wirklichkeit in Petras Nähzimmer geschlüpft und bei mir als Geburtstagsgutschein für meine Putt-Putts eingezogen. Insgesamt vier gefiederte Freunde - und das auch noch ganz handzahm - wohnen jetzt in unserem Garten. Die beiden braunen sind Frieda und Anneliese, das schwarze Huhn Flecki und Strubbel hat sich inzwischen vermtulich als Hahn entpuppt. Mal gucken, ob sich die Nachbarn über den morgendlichen Weckruf freuen..

Das braune Huhn gibt es zweimal. Die beiden heißen Frieda und Anneliese.
Flecki ist das frechste Huhn und pickt auch gerne mal in Zehen und Leberflecken.
Strubbel sieht immer ein bissi wirr aus - das muss aber so sein.



Sonntag, 14. Juli 2013

Nach dem Urlaub ist vor der Bastelzeit.. Oder doch vorher noch ein bissi DIY?

Das ist jedenfalls meine große Hoffnung, nachdem mich ja schon mehrere gefragt haben, was denn nun eigentlich aus meinem Blog geworden ist. Aber trotz der Planung unseres großen dreiwöchigen Trips durch den Westen der USA war ich nich faul und habe noch zahlreiche Projekte fertiggestellt. Nur zum online stellen hat leider die Zeit gefehlt.
Deshalb werde ich Euch in den nächsten Tagen einiges zeigen, was fertig geworden ist. Zuerst mal alles, was sich bei mir rund um das Thema "Reise" dreht. Denn bei einigen stehen die Ferien ja quasi noch vor der Tür. Und da es sich bei allem um kleine Projekte handelt, sind die noch gut umzusetzen, bevor einen das Fernweh dann raus in die weite Welt treibt.

Passhüllen - ein Blickfang bei jeder Zollkontrolle.. so stimmt ihr sicher jeden grimmigen Beamten bei der Einreise ein bissi gnädiger...

Sommerlich tropisch: Eine Reisepasshülle mit passendem Kofferanhänger für meine Mama zum Muttertag. Die Blüten sind aus Wachstuch, die niedliche Figur aus dem Buch "Alles was Fräulein braucht" ist mit dem Tintenstrahldrucker auf Stoff gedruckt.

Dann für meine Freundin und einen Kollegen die Passhüllen noch einmal in einer schicken USA-Version. Da boten sich natürlich der tolle Miss Liberty-Stoff für die Applikation und das passende Webband von mymaki an. Das musste dann auch gleich noch für ein Schlüsselband für den Mietwagen herhalten. Für Bianca gab es dann auch noch ein kleines "Fräulein Ling"-Webetikett - weil wir doch beide unbedingt mal nach Japan wollen ;) Das Material gibt es derzeit noch bei Dawanda.
 
Und last but not least auch noch für meinen Schatz, eine Kollegin und ihren Freund die Bayern-Edition. Auch hier sind die Motive wieder selber auf Stoff gedruckt. Die herzige Applikation ist einfach aus Rautenstoff ausgeschnitten. Daraus gab es dann für Andi auch gleich noch passend einen Kofferanhänger, der den Trip auch gut überlebt hat.

Die Anleitung für die Kofferanhänger habe ich übrigens aus dem Netz von der Seite "Frau Börd goes to...". Die kann man prima individualisieren - ich würde allerdings für den Halter vielleicht einen Zentimeter mehr nehmen, da das ganze bei unseren Koffergriffen schon arg auf Spannung saß. Vielleicht einfach vorher mal beim Reisetäschen Eurer Wahl testen. Vielleicht werde ich nächstes Mal das schicke kleine Tutorial von "(Alles) NähBar" ausprobieren.


 Und auch für die Reiseapotheke lässt sich einigen kleinen Gimmicks aufhübschen..

In die kleinen Täschchen passen wunderbar drei Sorten Globuli. Sie kann aber natürlich individuell angepasst werden

Und auch bei der Deko gibt es unzählige Varianten. Mit dem Schlüsselring können die kleinen Wunderkügelchen überall griffbereit befestigt werden.
 
Und wenn dann alle Globuli nichts geholfen haben und Dank dem extremen Klimaanlagen-Fetischismus in manchen Ländern die Nase dann doch läuft, gibt es noch


Nachdem ich ja vor längerem schonmal ein wasserdichtes Täschchen für nasse Badesachen genäht hatte, wollte ich bei unserer Rundereise für mehr Ordnung im Koffer sorgen. Denn es kann schon nerven, wenn man jeden Tag ein- und auspackt und dann schnell das Chaos ausbricht. Also gab es noch ein kleines Netztäschchen für Unterwäsche. Allerdings ist das nicht wirklich eine Schönheit - Netzstoff zu nähen ist kein Spaß..




Und zum Abschluss noch für alle Weltenbummler eines meiner Urlaubs-Lieblingsbilder..

Die Golden Gate Bridge in San Francisco ohen Nebel - und dann noch von einem besonderen tourifreien Plätzchen..