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Montag, 3. Juli 2017

Eiscreme-Party zum 3. Geburtstag



Jaa.. normal hätten wir jetzt den dritten Geburtstag von Anton auch nicht gar so groß gefeiert. Aber wenn man schonmal einen Besuch vom Spielmobil vom Kreisjugendring gewinnt, dann muss man ja auch einige Kinder einladen, die dann mit uns feiern. Und dann kann man natürlich auch selber gleich mit feiern als Mama, wenn man nur drei Tage auseinander Geburtstag hat - und schon werden es immer mehr Gäste.. wieso nicht auch noch die Nachbarn und.. Na, ihr kennt das ja vielleicht. Am Ende waren es 51 Besucher, die hier gefeiert, gegessen und 16 sogar übernachtet haben. Ich habe viele liebe alte Freunde wieder gesehen, worüber ich mich besonders gefreut habe. Auch über die neuen Freunde oder Nachbarn, die man jetzt mal richtig kennen gelernt hat, war ich begeistert.


Und weil jetzt die Party schon weider ein paar Tage zurück liegt, wird es Zeit, Euch unsere Einladungen zu zeigen.. von aufwändigen Klappkarten für Omas, Paten usw. bis hin zu normalen Klappekarten und Postkarten hatte ich alles vorbereitet. Und ihr sehr hier auch gleich noch unsere Gastgeschenke für die kleinen Besucher, die ich dann in der Hektik völlig vergessen habe auszuteilen. Genau wie das ganze Eisschrankfach voller Eis. Ersteres zumindest habe ich dann im Kindergarten noch nachgeholt.




Übrigens war das Spielmobil und alles andere ziemlich schnell abgeschrieben, als der Pool abgedeckt wurde ;)



Montag, 10. April 2017

Schokolollis für die Kinderkrippe


Da ja in dieser Woche Ferien sind und deshalb sicherlich einige Kinder nicht in den Kindergarten oder die Krippe gehen, haben die Kleinen schon am Freitag mit ihren Erzieherinnen ein kleines Osterfest mit Nestsuche gefeiert. Das ist ein wichtiges Thema im Kindergartenjahr, da Anton ja eine katholische Einrichtung besucht. Mich begeistert jedes Mal wieder aufs Neue, was die dort schon mit den Kleinsten alles anstellen und basteln.

Ob Ostertüte..


..oder lustiger Ostergraskopf mit Glitzerei (hier sieht man nur den Stengel) - Antons Erzieherinnen Tanja und Sabrina machen echt tolle Sachen mit den Kleinsten des St. Anna Kindergartens. Und das natürlich zur riesigen Freude von Mama. Denn was kann es für einen kreativen Menschen Schöneres geben, als einen kreativen Nachwuchs? Gut, da muss ich mich dann selber auch ab und an mal daran erinnern, wenn Anton wieder die Kleberoller leergerollert hat, alles mit Edding und Washitape verziert ist und die Tastatur mit der Heißklebepistole am Schreibtisch festgeklebt wurde..

Schokololli-Verpackung mit Stampin Up-Produkten

Und passend zur Ostereier-Suche hatte ich noch ein paar hübsch verpackte Schokolollis über, die Anton dann für seine Kindergarten-Freunde mitnehmen konnte. Und die sind ganz einfach gemacht und vielleicht auch für Euch noch eine gute Idee, wie ihr Euren Liebsten eine kleine Freude an der Festtafel bereiten könnt. Ihr braucht dafür auch garnicht viel. Wie es geht, dass hat die Kollegin Melli in einem Video erklärt, dass ich Euch unten verlinke. Allerdings hat sie das schon Weihnachten getan - von daher nicht über die Dekoration wundern.






 Folgende Stampin Up-Produkte wurden bei diesem Projekt verwendet:



Montag, 1. Februar 2016

Süßes Schäfchen - Mamas Verwirrung..


Manchmal bin ich ein wenig verwirrt, dass muss ich schon zugeben. Gestern habe ich mich selber super gestresst, weil ich für meinen Schatz ja noch ein Faschingskostüm nähen wollte, da heute in der Krippe gefeiert wird. Dachte ich zumindest. Mir kam schon komisch vor, dass Anton das einzige Kind in Kostüm war, dass ich auf dem Weg gesehen habe. An der Tür der Krippe dann die Wahrheit: Gefeiert wird erst am Unsinnigen Donnerstag. Na mal gut, dass ich noch Ersatzklamotten dabei hatte, falls das Schaf sein Fell nicht dauerhaft tragen möchte oder es ihm zu warm wird. Also noch schnell umgezogen und der fast normale Krippenalltag konnte starten.

Als riesen Shaun das Schaf-Fan stand
das Faschingskostüm natürlich schnell
fest: Ein kleines Plüsch-Schaf.
Das Schaffell ist übrigens nach einem einfachen Schnitt von Mamahoch2 in Größe 86 genäht, den Autumn Rockers, die ich ja schon ziemlich oft in den verschiedensten Größen und Varianten genäht habe. Das Schnittmuster könnt ihr inklusive gefühlten 385 Varianten kostenfrei auf der Seite runterladen. Die Ärmel sind aus schwarzem Sweat, damit es nicht zu kalt wird. Ansich wollte ich den Fellstoff garnicht einfasssen, aber dann hätte es rund um das Kostüm wohl dauerhaft geschneit, so dass ich am Bauch und Hals doch ein Bündchen als Fusselstopp angenäht habe. Das Schwänzchen habe ich einfach per Hand doppelt geschnitten, zusammengenäht und gewendet und abschließend in das fertige Hemdchen genäht.
Für die Mütze habe ich einen vor mir entworfenen Beanie-Schnitt in Größe 48 Zentimeter genommen und in der Höhe bei zirka 22 Zentimeter eingekürzt. Auch wieder ein Bündchen drum, damit nichts fusselt. Die Ohren sind wie das Schwänzchen gemacht und habe ich auf der jeweils rechten und linken Mitte eingenäht. Die würde ich das nächste Mal ein wenig nach hinten versetzen, da sie den Anton so schon sehr vom Gesichtsfeld her einengen und er die Mütze kaum auf behalten mag. Macht aber nichts.. er ist so oder so das süßestes Schäfchen in Mamas Stall.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Wenn Krippenmamas basteln..

Der Nikolaus - gemeiner Weise wurde mit als
Nicht-Katholik verschwiegen, dass der Stock
des bärtigen Gesellen ganz anders aussieht..
Egal - Hauptsache es glitzert ordentlich!!
...dann spielt es meistens auch gar keine Rolle, ob sie einen Jungen oder einen Mädchen haben. Hauptsache es kommt viel Glitzer auf das Werk. So ging es zumindest Krippenmama Melanie Röhrl und mir schon beim gemeinsamen Laterne basteln vor einigen Wochen. Und als wir jetzt zum adventlichen Beisammensein und Nikolaussäckchen bekleben eingeladen wurden von unseren beiden Betreuerinnen Tanja Schreiber und Sabrina Naumann, da konnten wir uns bei Kinderpunsch und weihnachtlicher Musik so richtig austoben. Natürlich blieb auch der neueste Klatsch und Tratsch dabei nicht auf der Strecke. Und nachdem der Nikolaus inzwischen die Kinder schon besucht und die gut gefüllten Säckchen abgegeben hat - und das ohne Weinen! (Mama ist so stolz auf ihren Anton) - kann ich Euch heute das gute Stück auch zeigen.

Und Freihand auf der Rückseite noch der Name - damit Nikolaus
auch weiß, wohin die guten Gaben gehören.

Donnerstag, 3. September 2015

Mein Baby... (oder: Mamas Drama mit der Kinderkrippe)


..nein, es war noch nicht beim Friseur. Für eine Mama ist das alles noch viel schlimmer: Mein Baby geht jetzt in die Krippe. Also genauer gesagt gehen derzeit wir beide in die Krippe. Heute war Antons erster Tag. Wie lange habe ich schon auf diesen Tag hingebangt. Und seit heute bin ich sicher: Die Eingewöhnung ist bestimmt eher für die Mamas, als für die Kinder. 

Smash the Cake: Ein Trend aus den USA.
Macht Spaß - außer man bedenkt vorher
nicht so recht, wie man das Kind im Foto-
studio eigentlich wieder "entschlumpfen"
soll, damit nicht das ganze Auto blau ist.
Was hatten wir für schlimmer Weinanfälle zum Beispiel im Mai beim Fotografen - nicht einmal ließ sich Herr Baby runtersetzen zum Bilder machen, ohne ein riesiges Drama. Dabei hatten ich doch so einen tollen Plan: Smash the Cake für die Einladung zum ersten Geburtstag. Trotzdem sind viele tolle Bilder dabei herausgekommen.
Weinen muss man natürlich auch bei jedem anderen Anlass, wo Mama gemeiner Weise das Baby in der Fremde einfach so absetzt. Und sei es nur, um was aus der Tasche zu kramen (meistens Ersatzschnuller oder Nuckelflasche.. ach ja: Alternativ geht auch ein Keks..) oder mal eben irgendwo etwas zu bezahlen oder - und seien alle Mamas mal ehrlich - um ohne Baby auf dem Arm zum Klo zu gehen. Und ich meine  jetzt ohne Baby auf der Schüssel sitzen und nicht, dass Baby aus dem Bad ausgesperrt ist. Nein, nein.. das sitzt schon einen Meter davor und starrt einen aus (tränenschimmernden) Knopfaugen an.

Herz an Herz..
Und wehe Mama kommt auf den verwegenen Gedanken zu arbeiten oder telefonieren zu wollen. Also irgendwie könnte man sich als Mama ja auch auf die neue Lebensphase freuen, wenn der Nachwuchs zumindest drei Tage die Woche am Vormittag in der Krippe verräumt ist und man als Selbstständige auch tatsächlich mal seiner Berufung nachgehen kann oder sonst irgendwas erledigen. Keine Sorge, ich gehöre nicht zu denen, die sich ein schlechtes Gewissen von den Übermüttern machen lassen, weil ich mein Kind "abschiebe", denn so sehe ich die Sache überhaupt nicht. Anton hat andere Kinder zum spielen, die mit ihm toben und auf dem Boden rumturnen - alles was man zwar gerne für den Nachwuchs tut, sich dann aber manchmal Phasenweise auch irgendwie mal zu alt dafür fühlt (Wo ist der Zivi, der mir wieder hoch hilft??).

Mamas Kinderkrippenkäfer: Mit neuem
Shirt und Rucksack, die natürlich extra
noch genäht werden mussten.
Aber irgendwie geht es um mich: Wer kuschelt sich jetzt mit mir wach? Gibt mir vormittags feuchte Bussis? Welche Witzpille bringt mit zum Lachen? Treibt mich in den Wahnsinn und schaut mich dann mit schiefgelegtem Kopf mit seinen blauen Knopfaugen an? Spielt mit mir und kuschelt sich an mich und drückt mit, bis mir Hören und Sehen vergeht? Ja, genau: Niemand! Diese innere Unruhe, wenn es ruhig im Haus ist, und man kontrolliert ob das Kind nichts anstellt, obwohl man eigentlich weiß, dass es mit dem Papa bei der Oma ist, damit man mal zum arbeiten kommt? Mal sehen, wie lange ich nach der Eingewöhnung - oder trifft es Entwöhnung besser? - brauchen werde, um das Phantombaby zu besiegen.
Auch wenn ich heute eigentlich schon nach der ersten halben Stunde abgeschrieben war, bin ich froh, dass es Anton in der Krippe so gut gefällt, genau das habe ich mir ja gewünscht und für ihn gehofft. Natürlich habe ich auch nicht nein gesagt, wenn er nach mir geschaut hat und sich seine fünf Minuten Schmuseeinheiten abgeholt hat - oder war es eher umgekehrt, dass ich die bekommen habe? Nach dem Motto: "Bleib cool Mama, ich bin ja bei Dir, alles wird gut! Irgendwann schaffst Du das auch ohne mich.."

P.S.: Morgen zeige ich Euch Antons coolen Kinderkrippenrucksack inkl. Flaschentäschchen und sein T-Shirt, dass ich natürlich noch in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vorher genäht habe.




Montag, 27. Juli 2015

Aktivitäten im Nähkeller

Ein paar kleine Projekte sind fertig geworden,
die in das Tauschpaket für Mamas von kleinen
Jungs gewandert sind.
Auch wenn es ihm anfangs scheinbar in meinem Nähkeller immer etwas gruselig war und er sich nicht so recht zu beschäftigen wusste, konnte ich jetzt schon zwei drei Mal mein wundervolles Baby mit runter nehmen und bin so tatsächlich zum Nähen gekommen. Ok.. er kann sich jetzt beschäftigen, weil er alles ausräumt und ich die Hälfte der Zeit damit beschäftigt bin wieder alles ein zu packen. Aber was macht das schon. Immerhin sind so einige Dinge fertig geworden, die ich sonst wieder einer einsamen Nachtschicht hätte erledigen müssen.
Zum Beispiel beteilige ich mich, zusammen mit einigen anderen kleine Jungs-Mamis, an einem kreativen Tauschpaket. Wir haben am Anfang alle selber gemachte Sachen im Wert von fünf, zehn und fünfzehn Euro zur Inititorin geschickt, dazu ein wenig Kleinkram und einen halben Meter Stoff. Jetzt wandert das Paket uns eine nach dem anderen ab (- und jetzt das Beste: ich bin als nächstes dran - Juhuuu!) und wir können etwas aus dem Paket nehmen, was die anderen genäht oder bastelt haben. Dafür füllt man dann mit etwas gleichwetigem wieder auf, so dass es eigentlich auch bei mehreren Runden immer spannend bleibt. Für die Startfüllung habe ich ein paar Sachen gemacht, die ich noch nicht verraten kann, um niemandem die Spannung zu nehmen. Rausgenommen wurde schon ein Set aus Schnuller-Pyramidentäschchen und Pixibuchhülle - natürlich im coolen Jeans-Sterne-Look.

Verrücktes Huhn oder zuviel Sonne? Die kann
er sich bei dem Shirt auf alle Fälle auf den Bauch
scheinen lassen, da es inzwischen zur kurz ist.
Davon hatte ich auch eines schon für Anton für den Türkei-Urlaub genäht, den wir ja im Juni gemacht haben. Die Täschchen sind aber auch so gut, weil man immer ein paar Büchlein unterwegs in der Handtasche dabei haben kann, ohne dass sie verknicken.
Was natürlich wieder mal ein Problem beim nähen ist: Ich hatte schon vor einiger Zeit ein Shirt zugeschnitten, dass ich jetzt fertig gemacht habe - und natürlich trotz breitem Bündchen schon zu klein ist respektive zur kurz und das Bäuchlein schaut schnell raus, bzw. hätte ich damals den Schnitt anders umarbeiten müssen. Dabei handelt es sich nämlich eigentlich um den Regenbogenbody von Schnabelina, den ich hier für ein Shirt verwendet habe, weil ich unbedingt mal einen amerikanischen Ausschnitt machen wollte. So süß es jetzt mit dem Stoff ist - bauchfrei ist einfach noch kein Style für einen Einjährigen.
Dafür ist jetzt Antons Minibix fertig geworden. Die ist dafür allerdings noch ein wenig groß. Das Besondere an der Hose ist übrigens der Jeansstoff: das ist nämlich Mamas Schwangerschaftshose. Finde es irgendwie schön, dass er ja die Hose also quasi auch schon einmal mit getragen hat. ;)

Aus dem Stoff aus Mamas Schwangerschaftshose hat Anton
jetzt ein kurzes Höschen für warme Sommertage bekommen.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Hafenkitz als Autumn Rocker Hoodie


Wie bereits angekündigt habe ich ja aus dem Autumn Rocker-Schnittmuster von Mamahoch2 auch noch einen Hoodie genäht. Die Kapuze einzeln fertig zu stellen war nach dem Zusatz-Schnittmuster der Seite überhaupt kein Problem. Die Kapuze in der kleinen Größe einzunähen auch nicht - auch wenn ich glaube, dass das Bündchen vorne sich eigentlich nicht so weit überschneiden soll. Aber ich finde das garnicht so schlimm, da so der Hals gut verpackt ist und man kann sich ein Halstuch oder ähnliches sparen kann. Ich weiß nicht, wie das bei anderen Mamas ist, aber bei Anton kann ich Schneeanzug und Winterjacke nicht bis ganz oben zu machen, weil vielleicht der Oberkörper zu kurz ist - es bleibt immer eine Menge "Verpackungsmaterial" über. Dafür liegt dann aber der Hals so halbwegs frei. Da ist das Hemdchen jetzt natürlich die perfekte Lösung. Beim nächsten Anlauf werde ich dann einfach nach der Mitte hinten zuerst vorne die Stelle feststecken, an der die Kapuze zusammenläuft und dann den restlichen Stoff rundherum verteilen.

Passend zu meinen geliebten Hafenkitz von Alles für Selbermacher wollte ich dann auch noch ein Höschen für Anton nähen. Nach langem Hin und Her zwischen Freebooks und Kauf-E-Books habe ich dann bei Dawanda einen Schnitt von Schickimini-Design für eine Mitwachshose und gleich passend dazu die Latzhose erworben. Darüber ärgere ich mich im Nachhinein ehrlich gesagt, da ich das E-Book und den Schnitt nicht besonders gelungen finde. Es wird dazu geraten ein Gummi mit einzunähen am oberen Hosenbündchen - oder genauer gesagt in einem Zwischenschritt aufzunähen. Das hat sich hier aus vielen Gründen als ziemlich unpraktisch erwiesen - ist in meinen Augen auch überhaupt nicht notwendig. Ich würde als Kompromiss vielleicht das Bündchen ein wenig schmaler machen, aber das war es dann auch schon. Das geschulte Auge sieht natürlich sofort, dass das mit dem Stoff der Taschen nicht passt - das lag aber nun an mir, weil ich mir nicht nochmal angeschaut habe, wie rum die nun eigentlich aufgenäht werden ;)

Die Täschchen sind mit Zierstich aufgenäht - den Popo schmückt ein Stern.
Beide Stoff passen zum Hafenkitz Autumn Rocker.


Sonntag, 15. Februar 2015

Ausgefuchst!


Es ist ja irgendwie ganz schön, wenn man einen ganzen Fuhrpark an "Bastelmaschienen" hat. Aber wenn einem dann die Zeit fehlt, sie zu benutzen, wurmt einen das dann doch. So wie mit meiner Overlock, die ich mir in Hinblick auf diverse Babyoutfits während der Schwangerschaft zugelegt habe. Ich berichtete ja schon von dem Hoodie für null bis drei Monate, der jetzt hier nach sieben Monaten Baby immer noch liegt.. also zugeschnitten, nicht genäht. Falls also jemand Interesse hat, darf er oder sie sich gerne melden. 

Ein wirklich toller Stoff und ein schnell zu
machender, einfacher Schnitt.
Nachdem sich in den letzten Monaten so unglaublich viel getan hat, was die Auswahl an wunderschönen Jerseys angeht, und die Stoffschubladen langsam überquellen, habe ich nochmal nach schönen - und jetzt passenden - Schnitten gesucht und bin auf die Seite Mamahoch2 gestoßen. Dort kann man sich in das Nähen von Raglan-Shirts so richtig schön reinsteigern. Es wird nämlich ein Schnitt mit unheimlich vielen Variationsmöglichkeiten kostenlos zum Downlad angeboten. Dazu gibt es tolle bebilderte Erklärungen und auch Schritt für Schritt-Anleitungen als Video. Das alles in den Kinder-Größen 68 bis 148. Zuerst habe ich ein Kurzarm-Shirt aus dem wirklich süßen Mädchenstoff MissWonderland von NIKIKO, den es bei Alles für Selbermacher gibt, genäht. Natürlich zum verschenken. Als nächstes stand das selber Shirt mit langen Ärmeln für unseren Anton auf dem Programm. Die Farbkombi stand schnell fest, nachdem ich den Stoff Fly, little Fox! von Cherry Picking entdeckt habe. Auch wenn andere Stöffchen schon länger bei mir wohnen, wollte der unbedingt sofort vernäht werden. Weitere Varianten sind zum Beispiel Flicken auf den Ärmeln und eine Knopfleiste am Halsausschnitt. Derzeit nähe ich noch die Hoodie-Variante, die ich Euch die Tage zeigen werde.

Übrigens: Raglan-Shirts haben ihren Namen von der speziellen Ärmelform. Sie verlaufen über die Schulterpartie bis zum Kragen. Das sieht man vor allem oft bei amerikansichen Sport-Shirts. Benannt ist diese Ärmelform nach Lord Raglan, der laut Wikipedia in der Schlacht von Waterloo einen Arm verloren hatte und deshalb einen Mantel trug, bei dem die Ärmel nicht an den Schultern angesetzt, sondern schräg an der Kragennaht befestigt waren, was ihm das Anziehen erleichterte.

PS.: Ich liebe das kleine Top-Model oben. Kaum zu glauben, dass er schon soooo groß ist!

Freitag, 30. Januar 2015

Aktueller Nachtrag zu den Weihnachtsgeschenken 2014


Fotoshooting? Da fall ich vor Lachen ja fast um...

Jaaa.. ich weiß schon, dass das Thema Weihnachten schon ein wenig um die Ecke ist. Aber ich wollte Euch aus aktuellem Anlass noch mal ein Geschenk zeigen, was Anton von seiner Patentante Cosima - seit 30 Jahren meine beste Freundin - bekommen hat. Das finde ich nämlich eine sensationelle Idee für den einen oder anderen zum nachnähen.
Das Bad Homburger Christkind hat eine total schöne Kindergartenkrippen- tasche gebracht. Und was mir besonders gut gefällt: Dabei handelt es sich um einen alten Bundeswehr-Proviantbeutel in beige. Total kultig. Solche habe ich auch noch aus früheren Zeiten in schwarz und Brombeere. Wobei ich mal vermute das letztere Farbschlag wohl eher der kommerziellen Verwendung dient, als der Tarnung im Brombeerfeld im Kampfeinsatz. Und auch die Applikation mit Sternchenstoff, Auto und Namen ist natürlich ein echter Traum.
Und was ist nun der aktuelle Anlass? Wir haben unseren kleinen Schatz heute in der Krippe angemeldet. Erst für September, aber dass muss man ja heutzutage am besten auf Jahre vorplanen. Und obwohl es noch lange hin ist, ist es jetzt schon ein komisches Gefühl für die Mama, dass sie ihren kleinen Sonnenschein in fremde Hände geben wird. Aber so gibt es dann wenigstens mal ein paar Stunden in der Woche, bei denen ich sicher weiß, dass ich auch wirklich etwas arbeiten kann - und er hat vermutlich mit den anderen Kindern eine Mordsgaudi.

Dienstag, 27. Januar 2015

Auszeit beendet! So!

Manchmal kommt es anders als man denkt - oder besser gesagt: Manchmal hat man einfach keine Zeit für nichts, auch wenn man sie sich gerne nehmen würde. Aber ich muss zugeben, dass meine Zwangspause, hier mit meinem doch damals noch recht jungem Blog, nicht von irgendwoher kam und mich der Grund auch nicht besonders traurig gestimmt hat. Ziemlich überraschend habe ich nämlich in der neunten Woche erfahren, dass ich schwanger bin und habe dann am 23. Juni 2014 - nach einer ziemlich wilden Zeit der Schwangerschaft - meinen unglaublich süßen und lustigen Sohn Anton bekommen.
Prima, denkt man als werdende Mutter, die auch gerne mal die Nähmaschine anwirft und der auch sonst keine Bastelart fremd ist, jetzt kann man sich mal richtig austoben. Aber weit gefehlt. Irgendwie haben viele Freunde und Bekannte gleichzeitig Nachwuchs bekommen und der wollte ja dann auch erstmal mit Geschenken versorgt sein. So liegen immer noch zurechtgeschnittene Patchwork-Babydecken-Quadrate hier, ein zugeschnittener Hoodie für 0 - 3 Monate (ganz praktisch, wenn der Herr Sohnemann bereichts 7 Monate alt ist) und sonstige Accesoires, die ja ganz prima ins liebevoll gestaltete Kinderzimmer passen würden, aber zu denen die ja immerhin auch noch arbeitende Mama noch nicht gekommen ist. Zumal Anton im Moment auch gerade sehr anhänglich ist und ich die Zeit mit ihm jetzt mehr versuche zu genießen, nachdem ich in seinen ersten Lebensmonaten viele Aufträge hatte und viel Zeit auch am PC verbracht habe.

Einige meiner Projekte aus dem Jahr 2014 seht ihr hier in einer kleinen Collage
- wobei das natürlich längst nicht alles war, was den Basteltisch verlassen hat.
Den seht ihr übrigens rund um die Weihnachtszeit oben im zweiten Bild
- manchmal sollte man eben doch nicht zehn Projekte gleichzeitig angehen ;)

Zum Thema Arbeit: Neben Kind und meiner "Berufung" als Journalistin habe ich mir zusammen mit meiner Freundin Petra alias Scartolina (ihren Blog findet ihr HIER) im August auch noch den Wahnsinnsplan vorgenommen, uns einen Weihnachtsmarktstand im schönen Dorfen zu teilen. Klar, kein Problem - sind ja noch vier bis fünf Monate bis dahin.. aber im Sommer Weihnachtskarten basteln? So wurden dann im Dezember noch einige Nachtschichten fällig, bis Karten, Schnutenwischer, Halstüchlein, Fummelvögel, Schachteln und vieles mehr ihren Weg in den schön dekorierten Stand gefunden haben. Das größte Drama: So wenige Ideen man zu Beginn auch hat, soviele überrollen einen kurz vorher, so dass man sich in der Planung auch schnell einmal verzettelt.

Nicht nur ziemlich lecker, sondern auch hübsch anzusehen:
Mein PAMK-Tauschpaket von Clara von "Let them eat cake"
Als ob das alles noch nicht genug ist, habe ich nebenher auch noch bei einer  Sonderrunde von "Post aus meiner Küche" zum Thema "Knuspriges unter dem Weihnachtsbaum" teilgenommen und ein schickes Paket von meiner Tauschpartnerin Clara bekommen. Ihr Foodblog "Let them eat cake" besticht nicht nur durch tolle Fotos, sondern auch viele leckere Rezepte, mit denen sie auch mich teilweise verwöhnt hat.
Nachdem in meinen Augen der Weihnachtsmarkt nicht nur höchst amüsant, sondern auch ganz erfolgreich war - nein, man verdient damit kein Vermögen, vor allem, wenn man mal die Zeit sieht, die man so in die Bastelprojekte investiert, habe ich mir dann selber ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht und ein Silhouette Cameo-Hobbyplotter ist bei mir eingezogen. Der kann einem schon einiges an Schneidarbeit abnehmen - ermöglicht einem aber auch Projekte, die sonst mit den heimischen technischen Möglichkeiten wohl kaum umsetzbar gewesen wären bzw. sind. Man kann damit echt eine Menge Sachen schneiden wie zum Beispiel Papier, Flex und Flock für Textilien, Vinyl, Stoffe und sogar Stempelmaterial für eigene Stempel. Das werde ich die Tage mal testen. Allerdings braucht man bei allen Projekten erstmal eine Engelsgeduld, was die perfekten Einstellungen angeht beim Schneiden und zahlt am Anfang doch einiges an Papier und Folien als Lehrgeld.

Ob Lebkuchenmännchen und Glücksschweinchen zum Füllen mit kleinen
Leckereien, Puzzlelampen aus laminiertem Papier oder Nützlichem wie
Halter für die Webbandsammlung oder selbstentworfene Buffetschildchen
- mit dem Hobbyplotter lassen sich viele Projekte umsettzen. Toll: Mit
Stifthalter oder Sketchpens kann er sogar schreiben.

Morgen zeige ich Euch dann, was ich aktuell so alles nähe und bastel. Denn eines musste ich ja schon an anderer Stelle versprechen: Ich werde meinen lieben Blog jetzt wieder regelmäßig bemuttern - sofern es mein fantastisches Baby zulässt. Ich freue mich schon über Eure Kommentare!