Mittwoch, 10. Februar 2016

Liebe ohne Grenzen



Ich liebe meinen Schatz - der kann mich zwar manchmal in den Wahnsinn treiben und meine Leidenschaft für Kreatives und andere Dinge oft nicht so ganz nachvollziehen, aber dafür ist er sonst mein kleiner Baumeister, meine Marzipankartoffel mit plüschigem Naschbrettbauch. Ein bisschen leid tut er mir ja auch. Nein, nicht weil er mit mir zusammen ist, sondern weil er ziemlich genau einen Monat nach Heilig Abend schon wieder Geburtstag hat und es so manchmal schwer fällt gleich zwei Mal ein tolles Geschenk zu finden. 

Der kleine Banner wurde ausnahmsweise mal mit der Hand
ausgeschnitten und dann mit Dimensionals in Pose gebracht -
was tut man nicht alles für seinen Schatz ;)
Nein, eigentlich stimmt das nicht. Für ihn fällt mir eigentlich immer etwas ein. Zum Geburtstag gab es jetzt tolles Zubehör für seinen Grill von der Kultmarke Axtschlag. Bretter und duftende Heubetten, in denen man Fleisch, Fisch und Gemüse wunderbar armomatisch auf dem Grill zubereiten kann. Und dazu habe ich noch etwas zu unserem Ausflug beigesteuert, den wir demnächst planen und er mir schon zu Weihnachten einen tollen Hotelgutschein geschenkt hat. Dazu musste natürlich eine passende Karte her. Extra für ihn und weil ich bei Steffi von Stempelwiese.de schon so viele tolle Aquarell-Beispiel gesehen habe - und natürlich weil ich endlich mein wunderschönes neues Stempelset aus der Frühlings-/Sommerkatalogserie "Weite Welt" ausprobieren musste. Passender Weise heißt es "Liebe ohne Grenzen" (141076). Der Hintergrund ist mit Aquqrelltechnik auf Aquarellpapier (122959) gearbeitet. Das Sternbild ist in Gold (109129) embossed, der Kompass in der rechten unteren Ecke in klarem Embossingpulver (109130), die Mitte mit etwas Glitzer (101930). Kleine blaue Pailetten, ein Stern aus goldenem Glitzerpapier (133719, Stanze 138293) und der tolle Goldfaden (138401) verpassen der Karte in Petrol und Vanille das letzte Finish.

Freitag, 5. Februar 2016

Global Design Project #021 | Blütenzauber-Rahmen



Global Design Project #021 | Colour Challenge
Ich habe in den letzten Wochen immer mal wieder bei einigen Stampin Up-Kolleginnen gesehen, dass sie sich an der Global Design Challenge beteiligen. Ein internationales Demo-Team denkt sich dabei jede Woche eine Aufgabe aus, arbeitet dazu Vorschläge aus und jeder der Lust hat, kann sich mit einer eigenen Interpretation beteiligen. In dieser Woche handelt es sich um eine Farb-Challenge mit den Farben Bermuda, Wassermelone und Blauregen. 
Und da ich ja ein echter Foto-Fetischist bin, und gerade von meinem kleinen Schatz so ein süßes Bild in seinem Schäfchen-Kostüm geschossen habe, habe ich einen Bilderrahmen gebastelt und den mit Blüten aus Cardstock aus den drei Farben mit dem Framelit-Set "Pflanzen-Potpurri" (140625) dekoriert. Als weitere Farben habe ich nur Weiß, Savanne und ein bisschen Glitzerkram (Glitzerpapier, Strasssteine) verwendet. Übrigens kann man das Bild dank der Klammern auch austauschen - aber wer will das schon bei dem Strahlenden Lachen?


Und hier ein kurzes Überblick, wie der Rahmen zusammengesetzt wird. Ihr benötigt dazu lediglich ein paar nicht zu dicke Äste, die ihr Euch selber im Garten schneiden könnt. Passt sie in der Länge grob an Euer Bild an. Die beiden gegenüberliegenden sollten in etwa gleich lang sein. 

  

Die übereinanderliegenden Äste werden mit Draht umwickelt, so lange bis das Ganze relativ stabil zusammenhält.


Zu guter Letzt spannt ihr von recht nach links einen stabilen Faden und verknotet ihn fest, damit er nicht an den Ästen verrutscht. Mit Klammern könnt ihr dann Bilder an Eurer soeben gespannten Leine befestigen. Natürlich könnt ihr auch einen sehr viel größeren Bilderrahmen bauen und dann mehr Bänder spannen und mehr Fotos daran befestigen.




Montag, 1. Februar 2016

Süßes Schäfchen - Mamas Verwirrung..


Manchmal bin ich ein wenig verwirrt, dass muss ich schon zugeben. Gestern habe ich mich selber super gestresst, weil ich für meinen Schatz ja noch ein Faschingskostüm nähen wollte, da heute in der Krippe gefeiert wird. Dachte ich zumindest. Mir kam schon komisch vor, dass Anton das einzige Kind in Kostüm war, dass ich auf dem Weg gesehen habe. An der Tür der Krippe dann die Wahrheit: Gefeiert wird erst am Unsinnigen Donnerstag. Na mal gut, dass ich noch Ersatzklamotten dabei hatte, falls das Schaf sein Fell nicht dauerhaft tragen möchte oder es ihm zu warm wird. Also noch schnell umgezogen und der fast normale Krippenalltag konnte starten.

Als riesen Shaun das Schaf-Fan stand
das Faschingskostüm natürlich schnell
fest: Ein kleines Plüsch-Schaf.
Das Schaffell ist übrigens nach einem einfachen Schnitt von Mamahoch2 in Größe 86 genäht, den Autumn Rockers, die ich ja schon ziemlich oft in den verschiedensten Größen und Varianten genäht habe. Das Schnittmuster könnt ihr inklusive gefühlten 385 Varianten kostenfrei auf der Seite runterladen. Die Ärmel sind aus schwarzem Sweat, damit es nicht zu kalt wird. Ansich wollte ich den Fellstoff garnicht einfasssen, aber dann hätte es rund um das Kostüm wohl dauerhaft geschneit, so dass ich am Bauch und Hals doch ein Bündchen als Fusselstopp angenäht habe. Das Schwänzchen habe ich einfach per Hand doppelt geschnitten, zusammengenäht und gewendet und abschließend in das fertige Hemdchen genäht.
Für die Mütze habe ich einen vor mir entworfenen Beanie-Schnitt in Größe 48 Zentimeter genommen und in der Höhe bei zirka 22 Zentimeter eingekürzt. Auch wieder ein Bündchen drum, damit nichts fusselt. Die Ohren sind wie das Schwänzchen gemacht und habe ich auf der jeweils rechten und linken Mitte eingenäht. Die würde ich das nächste Mal ein wenig nach hinten versetzen, da sie den Anton so schon sehr vom Gesichtsfeld her einengen und er die Mütze kaum auf behalten mag. Macht aber nichts.. er ist so oder so das süßestes Schäfchen in Mamas Stall.

Donnerstag, 28. Januar 2016

Geliebter Hirsch


Manchmal sieht man etwas und verliebt sich und will dann genau das. So ging es einer Kundin von mir, die auf der Hochzeitschau Deggendorf an unserem Stand das Hirsch-Tischset gesehen hatte, das wir dort gezeigt haben. Leider ist es ja in der Bastelwelt auch wie überall: Die Hirsche hatte der entsprechende Anbieter nur im Wintersortiment. Außerdem habe ich festgestellt, dass die Geweihe nicht besonders belastbar sind und schnell brechen - nichts also wirklich für den Versand von Karten per Post. Trotzdem ist das eines der Beispiel, die sie von mir für ihre Hochzeit bekommen hat. Ein schickes Ersatzrotwild wird sich, sollte die Wahl auf die Karte fallen, sicherlich noch finden lassen. Die Karte ist vor allem einfach für sie nachzuarbeiten, da man wirklich nicht allzuviel Material braucht.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Embossing mit zwei Farben


In Gold embossed, passend zum Hintergund ist der Text-
stempel mit dem gewünschten Hochzeitsspruch. Die Ränder
des Kärtchens sind mit Savanne mit Schwämmchen getupft.
Irgendwie ist Embossing eine Technik, die mich immer wieder total begeistert. Das Pulver, dass zuerst ja doch recht unscheinbar auf der Karte aussieht, verändert sich unter der Hitze des Heißluftföhns zu einem schimmernden und glitzernden Hingucker.
Manchmal möchte man es aber auch dezent, wie die Kundin meiner aktuellen Hochzeitskarte, die ich ihr als Vorschlag geliefert habe. Deko ist rot-weiß traditionell. Rosen sind ja immer ein Thema beim Heiraten - aber zum Ländlichen fand ich passt die Teerose (als diese habe ich die Blüte jetzt mal identifiziert) aus dem Stempelset "Geburtstagsblumen" (141051) doch irgendwie besonders gut. Und weil es ja eben doch dezent sein sollte, habe ich diese auf den Hintergrund der glutroten Karte mit Chili embossed.

Als kleiner Hingucker wurden die Namen des
Brautpaares auf kleinen Fähnchen geschrieben.
Nachdem mir das auf einem Testkärtchen dann aber fast ein bisschen langweilig aussah, habe ich die Blütenmitte auf der Karte dann stattdessen mit Gold embossed. Wie das geht, ohne das sich alles vermischt und dort ist, wo es nicht hin soll? Das zeige ich Euch in den nächsten Tagen. Und schon hat man einen Kartenhintergrund, der einen fast an eine luxuriöse chinesische Seidentapete erinnert. Der Textstempel ist leider nicht von SU aber Wunsch der Kundin und in Gold auf Vanille geprägt. Die Ränder des Kärtchens noch ein wenig mit Savanne getupft für den Vintage-Look.
Die Idee zu einer ähnlichen Karte stammt von Pinterest. Dort wurde auch an der Schleife noch ein Bändchen mit Fähnchen mit den Namen des Paares befestigt, wie ich es hier auch gemacht habe. Die Namen kann man einfach ordentlich per Hand schreiben, wenn man keinen entsprechenden Stempel zur Verfügung hat. Alternativ könnte man hier natürlich auch noch das Hochzeitsdatum oder ähnliches unterbringen.


 Für diese Karten verwendet wurde:

106578
JK* 138
Farbkarton A4 Glutrot
106550
JK 141
Farbkarton Vanille Pur
123125
JK 158
Kordel Chili
119426
JK 160
Basic Perlenschmuck
129055
JK 162
Erhitzungsgerät
102283
JK 163
VersaMark
Katalog
JK 162
Hier: Gold und Chili
141051
Sommerkatalog
Geburtstagsblumen
118484
JK 176
Stempelblock (hier: E)
129722
JK 169
Schneidbrett
103683
JK 156
Klebepunkte
104430
JK 156
Dimensionals


* JK = Jahreskatalog

Sonntag, 17. Januar 2016

Schnelle Karten mit Project Life


Die Karten sind schnell gemacht: Dank vorgedruckten Project
Life Kärtchen aus dem Set "Abenteuer Alltag".
Eigentlich wollte ich ja in meiner einen Woche im Krankenhaus total viel schaffen, was Project Life angeht und das Album, dass ich letztes Jahr das erste Mal angefangen habe, fertig beschriften etc. Ich hatte sogar - jetzt haltet Euch fest - den Fotodrucker und das Schneidbrett dabei. Ach.. aber wie das dann so ist, man schlummert mal hier ein Stündchen und da ein Stündchen und schon ist die Zeit in der Klinik wieder um. Gleichzeitg wollte ich noch einige Bilder von Weihnachten an die lieben Freunde und Verwandten verschicken, die unseren kleinen Anton mit einem Geschenk bedacht haben oder nicht bei den Feierlichkeiten dabei sein konnten. Also mussten natürlich schnell einige Karten her - und wie kann man die so spontan besser zaubern, als aus schicken Project Life Karten, in diesem Fall aus dem Set "Abenteuer Alltag". Die Designerpapiere aus dem Hintergrund stammen aus dem Block "Mondschein" - der ist leider jetzt nicht mehr im Katalog erhältlich, aber man muss ja auch mal die Reste aufbrauchen.
Solche kleinen Dekoteilchen wie ausgestanzte Glitzersternchen oder schon fertig embosste Federn habe ich immer in einer dicken DVD-Hülle, die man sonst ja eigentlich für auf Holz montierte Stempel nutzt. So kann man schnell und spontan solche Stücke zum dekorieren verwenden, die auch gleich noch ganz schön was hermachen.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Stempelreiniger aus Bienes Küche: Geschenke, die man inzwischen zeigen darf.. III



Für meine Stampin UP-Kundinnen gab es zusammen mit dem neuen Frühjahrs- und Sommerkatalog und der Sale-A-Bration-Broschüre natürlich auch eine kleine Weihnachtsüberraschung, die sie für ihre Bastelarbeiten verwenden können. Sie alle haben einen selbergemischten Stempelreiniger bekommen und ein Tütchen mit kleinen Dekoelementen, wie Holzsternchen, Selfmadeherzchen und einigen anderen. 

Das Rezept

Ich habe für sechs Fläschchen á 200 Milliliter Stempelreiniger folgende Zutaten verwendet, die ich in einem großen Messbecher angerührt und dann in die Fläschchen abgefüllt habe:

  • 100 Milliliter Glycerin (Glycerol 85 %)
  • 100 Milliliter Isopropanol (70 %)
  • 1 Liter Wasser (ergibt dann 1,2 Liter Reiniger)

Zusätzlich habe ich vorher in jede der Flaschen zirka zwei Tropfen Spüli gegeben. Die beiden oben genannten Zutaten bekommt man zum Beispiel abgefüllt in der Apotheke. Am besten schon selber Glasflaschen mitbringen, dann spart ihr Euch die Gebühr dafür, die manche Apotheken nehmen.

Der Reiniger eignet sich prima, um die Stempel auch mal mit einem Tuch so richitg grundzureinigen. Wer vermehrt permanente Stempelkissen verwendet, der sollte sich vielleicht einen Reiniger mit einem höheren Anteil an Alkohol anmischen, dann sollte das auch ganz gut funktionieren, habe ich aber bisher selber noch nicht ausprobiert.
Die Hirsch-Schablone für die Tasche habe ich übrigens nach einer Datei aus dem Silstore selber mit dem Plotter geschnitten und dann einfach mit einem Stempelkissen getupft. Beim ersten Mal war das noch recht saftig, daher der Unterschied in der Farbitensität der beiden Tüten vorne.