Donnerstag, 12. Februar 2015

Ahoi, kleiner Matrose..

Babypakete packen gehörte in den letzten eineinhalb Jahren schon fast zu meinen Hobbies. Klar - viele Freunde sind jetzt in dem richtigen Alter (oder glauben es zumindest), um eine Familie zu gründen. Das kennen Andi und ich ja aus eigener Erfahrung, auch wenn er da ja eher schon ein Frühstarter war und schon vor uns drei Kinder vorgelegt hat.

Für Jungs in blau und rot. Für Mädels kann man den kleinen
Strampler natürlich auch aus anderen Farben fertigen.




Und damit man auch die passenden Wünsche für den Nachwuchs zu Halstüchlein, Fummelvogel und Co dazulegen kann, hier mal ein Beispiel aus dem Silhouette Design Store, welches man dank Plotter schnell nachabreiten kann. Bei Freunden, die ihrem Sohn einen modernen, kurzen Namen verpasst haben, habe ich statt des Steuerrades die passenden Buchstaben geschnitten und das Höschen damit dekoriert.

Sonntag, 8. Februar 2015

Ein Traum in Altrosa und Vinyl..


Man muss schon ehrlich sein: Textbasierende Geschenke zum ersten Geburtstag sind natürlich in erster Linie erstmal für die Eltern des oder der Beschenkten. Aber so wenig Baby in diesem Alter das Präsent schon zu würdigen weiß, so sehr freuen sich der- oder diejenige vielleicht später einmal über die Erinnerung. Nach einer Idee aus der Facebookgruppe Silhouette Cameo Deutschland von Heike Heßel habe ich mich an dieses Mammutprojekt aus Brett, Fabe und vor allem Vinyl gewagt. Ganz schön mutig, denke ich, nachdem ich erst einmal vorher probiert hatte Vinyl mit dem Plotter zu schneiden. Aber wie ihr sehen könnt, ist es etwas geworden - also zumindest mir gefällt es ziemlich gut. Auch wenn ich schon weiß, dass wenn ich das für den Anton auch noch einmal mache, einige Schriften austauschen werde, die mich mit ihren Schnörkel-Cs und anderen kleinen Gemeinheiten fast in den Wahnsinn getrieben haben.

Das Dekobrett leicht angeschliffen und mit der entsprechenden
Farbe gestrichen. Das blaue Board ist dann das zweite Projekt
dieser Art, dass aber erst bis Juni fertig werden muss.
Die Farbe ist übrigens Chalky Vintage-Look von Viva Decor in Antikrosa (zum Beispiel beim VBS Hobby Versand zu bekommen), die man theoretisch nach sechs Stunden Trocknung auch noch anschleifen kann, um einen trendigen Vintagelook zu erhalten, wenn man das möchte. In dem Fall fand ich eine möglichst gleichmäßige Fläche als Untergrund für die Buchstaben besser, um das Ganze nicht noch unruhiger zu machen. Das Brett selber war eine Deko, die es beim KIK für wenig Geld gab, so dass sich ein Kauf zum Umgestalten absolut gelohnt hat.

Samstag, 7. Februar 2015

IN{K}SPIRE_me Challenge #184 - Valentinstags-Special


Schon das eine oder andere Mal habe ich an einer der IN{K}SPIRE_me Challenges teilgenommen. Und wenn das Thema schon die große Liebe ist, dann ist man ja auch schon fast verpflichtet mit  zu machen, wenn man so einen tollen Schatz hat wie ich.

Die Karte ist relativ simpel in einer meiner liebsten Farbkombis gestaltet. Schwarze Karte und schwarzer Toplayer. Als Akzent eine Zwischenebene in feurigem Chili-Rot. Dazu passend habe ich dann ebenfalls das Herz embosst und auch der Leinenfaden ist geringelt in der Farbe der Liebe. Um noch einen Akzent zu setzen, wurde der Text des Stempels aus dem Set "Wimpeleien" von Stampin Up in Silber embossed. Wichtig: Bevor ihr mit Versamark stempelt und mit dem Embossingpuder arbeitet, unbedingt die Pappe, besonders wenn ihr dunkle Farbtöne verwendet, noch einmal mit dem Embossing Buddy abreiben, um so unschöne Pulverrückstände auf der Pappe zu vermeiden, die sich dann beim schmelzen mit dem Heißluftföhn ebenfalls verflüssigen.

Farben, die für die Liebe stehen, und so wenig Kitsch wie möglich, damit
sie auch einem männlichen Beschenkten durchaus gefallen kann.


Verwendete Stampin Up-Produkte:

Mittwoch, 4. Februar 2015

Kleine Torte statt vieler Worte

Geburtstagskarten sind bei uns Bastelfetischisten immer so eine Sache. Eigentlich will man, gerade bei Personen die einem wichtig sind, aus den Vollen schöpfen und zeigen was man so kann. Aber wie das bei Menschen die arbeiten, eine Familie haben und sonst auch noch einiges zu tun nun mal so ist, hat man dazu ja manchmal auch einfach keine Zeit - oder schon wieder zuviele andere Projekte im Kopf, wie in diesem Fall die Geburtstagsgeschenke, die auch noch fertig werden wollten. Nachdem ja mein Plotter hier eingezogen ist, habe ich zusätzlich den Drang, den auch zu benutzen.

Deshalb wollte ich für mein jetzt ein Jahr alt gewordenes Fast-Patenkind (sie ist nicht getauft worden) eigentlich eine ganz aufwändige Märchenschloss-Album-Karte machen. Genauer gesagt habe ich sie auch schon geschnitten und geklebt - und mir dann überlegt, dass ich die mal für einen späteren Geburtstag aufhebe, wenn sie sowas spannender findet.
Also habe ich weiter geschaut und mich für ein kleines Cupcake-Kärtchen nach einem Design von Lori Whitlock entschieden. In Kombination mit Stampin Up-Designer-Papier finde ich eine tolle Sache. Denn was würde zum Beispiel für das Topping besser passen als "Sweet Sorbet" (leider aus der letzten Saison). Das Küchlein mit den Polka Dots stammt aus dem Designerpapier im Block in Neutralfarben. Dann noch ein Bändchenrest und schon war das schmackhafte Kärtchen fertig. Das lädt auf jeden Fall dazu ein ein paar mehr auf Vorrat zu machen, zumal die auch prima zu einem Geschenk dazu zu geben sind.

Nachtrag: Zum Beschriften habe ich für innen die Form der rechten Seite des Cupcackes noch einmal in Flüsterweiß ausgeschnitten und eingeklebt.





Freitag, 30. Januar 2015

Aktueller Nachtrag zu den Weihnachtsgeschenken 2014


Fotoshooting? Da fall ich vor Lachen ja fast um...

Jaaa.. ich weiß schon, dass das Thema Weihnachten schon ein wenig um die Ecke ist. Aber ich wollte Euch aus aktuellem Anlass noch mal ein Geschenk zeigen, was Anton von seiner Patentante Cosima - seit 30 Jahren meine beste Freundin - bekommen hat. Das finde ich nämlich eine sensationelle Idee für den einen oder anderen zum nachnähen.
Das Bad Homburger Christkind hat eine total schöne Kindergartenkrippen- tasche gebracht. Und was mir besonders gut gefällt: Dabei handelt es sich um einen alten Bundeswehr-Proviantbeutel in beige. Total kultig. Solche habe ich auch noch aus früheren Zeiten in schwarz und Brombeere. Wobei ich mal vermute das letztere Farbschlag wohl eher der kommerziellen Verwendung dient, als der Tarnung im Brombeerfeld im Kampfeinsatz. Und auch die Applikation mit Sternchenstoff, Auto und Namen ist natürlich ein echter Traum.
Und was ist nun der aktuelle Anlass? Wir haben unseren kleinen Schatz heute in der Krippe angemeldet. Erst für September, aber dass muss man ja heutzutage am besten auf Jahre vorplanen. Und obwohl es noch lange hin ist, ist es jetzt schon ein komisches Gefühl für die Mama, dass sie ihren kleinen Sonnenschein in fremde Hände geben wird. Aber so gibt es dann wenigstens mal ein paar Stunden in der Woche, bei denen ich sicher weiß, dass ich auch wirklich etwas arbeiten kann - und er hat vermutlich mit den anderen Kindern eine Mordsgaudi.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Männerkrams: Mach was draus - Januar 2015


Aus einem Umschlag Material etwas machen? Der Herausforderung stellt man sich bei der Challenge "Mach was draus" von Anja und Heike. Klingt ganz lustig, dachte ich mir, und habe mich Anfang des Monats mal flott angemeldet. Das ist schon alleine deshalb eine spannende Sache, da man so mal von seinem "typischen" Farbschema wegkommt und mit Material arbeitet, dass man sonst so vielleicht nicht verwendet oder kombiniert.
Allerdings muss ich jetzt zugeben, dass der Inhalt dieses Umschlages schon voll mein Ding war, glutroter und flüsterweißer Cardstock, schwarz-weiß gestreiftes Designerpapier und rotes Schleifenband. Allerdings bin ich wieder erst auf dem letzten Drücker dazu gekommen etwas fertig zu stellen - Gedanken habe ich mir allerdings schon ein paar Tage gemacht. Am Ende ist aber - wie so oft - etwas ganz anderes dabei herausgekommen. Da ich es ja als neue Herausforderung ansehe auch mal männerfreundliche Sachen zu kreieren, wollte ich eine nette kleine Box zum Valtentinstag basteln. Natürlich mit Bart. Denn so doof ich diesen Trend anfangs fand, so gerne verwende ich Monsieur Mustache inzwischen.

Für beide Geschlechter? Ein bissi Kitsch und
doch irgendwie auch ein bissi was für Männer..
Geschnitten habe ich die Schachtel mit dem Plotter nach einer Vorlage von Angela Schmahl, die man als Mitglied ihrer Facebook Gruppe kostenlos verwenden darf. Sie bietet wahnsinnig viele von ihr gestaltete Dateien für Verpackungen an. Einfach mal wegen einer Mitgliedschaft bei ihr anfragen, sollte Interesse bestehen.
Dann dekorativ das gestreifte Papier aus dem Umschlag drumherum und damit es nach oben nicht langweilig wird, habe ich noch zwei Bahnen Washitape mit Bärten verwendet. Als Dekoration habe ich dann einen Stempel aus dem Stampin Up-Set "Für Leib und Seele" (Nr. 135454) benutzt, der gleich auf den Inhalt der Verpackung hindeuten soll, und den mit der Oval-Handstanze (Nr. 1198559) ausgestanzt - der passt da nämlich super hinein. Ich mag es, wenn die weiße Stempelfläche schön ausgefüllt ist. Das Ganze dekorativ mit dem Wellenoval (Nr. 119856) im selben Rot wie die Box hinterlegt, ein bissi Kordel (Chili, Nr. 123125), ebenfalls mit roten Elementen, sowie goldenes Pailettenband (Nr. 132983). Und um beim Thema zu bleiben hat das Etikett noch einen Bart bekommen, ausgestanzt mit dem Thinlit Schnurrbart (Nr. 133741).
Gemogelt, dass ist mir im Nachhinein aufgefallen, habe ich beim Schleifenband. Das ist nicht das aus dem Umschlag - das hatte ich hier in meinem Schreibtischwirrwarr verbummelt. Aber es war ein rotes Satinband dabei, welches man genauso hätte verwenden können.
Auf den Seiten von Anja und Heike werden in den nächsten Tagen alle Ergebnisse gezeigt, was die Teilnehmer aus ihrem Umschlag-Material (das ich leider vergessen habe zu fotografieren) gemacht haben.











Dienstag, 27. Januar 2015

Auszeit beendet! So!

Manchmal kommt es anders als man denkt - oder besser gesagt: Manchmal hat man einfach keine Zeit für nichts, auch wenn man sie sich gerne nehmen würde. Aber ich muss zugeben, dass meine Zwangspause, hier mit meinem doch damals noch recht jungem Blog, nicht von irgendwoher kam und mich der Grund auch nicht besonders traurig gestimmt hat. Ziemlich überraschend habe ich nämlich in der neunten Woche erfahren, dass ich schwanger bin und habe dann am 23. Juni 2014 - nach einer ziemlich wilden Zeit der Schwangerschaft - meinen unglaublich süßen und lustigen Sohn Anton bekommen.
Prima, denkt man als werdende Mutter, die auch gerne mal die Nähmaschine anwirft und der auch sonst keine Bastelart fremd ist, jetzt kann man sich mal richtig austoben. Aber weit gefehlt. Irgendwie haben viele Freunde und Bekannte gleichzeitig Nachwuchs bekommen und der wollte ja dann auch erstmal mit Geschenken versorgt sein. So liegen immer noch zurechtgeschnittene Patchwork-Babydecken-Quadrate hier, ein zugeschnittener Hoodie für 0 - 3 Monate (ganz praktisch, wenn der Herr Sohnemann bereichts 7 Monate alt ist) und sonstige Accesoires, die ja ganz prima ins liebevoll gestaltete Kinderzimmer passen würden, aber zu denen die ja immerhin auch noch arbeitende Mama noch nicht gekommen ist. Zumal Anton im Moment auch gerade sehr anhänglich ist und ich die Zeit mit ihm jetzt mehr versuche zu genießen, nachdem ich in seinen ersten Lebensmonaten viele Aufträge hatte und viel Zeit auch am PC verbracht habe.

Einige meiner Projekte aus dem Jahr 2014 seht ihr hier in einer kleinen Collage
- wobei das natürlich längst nicht alles war, was den Basteltisch verlassen hat.
Den seht ihr übrigens rund um die Weihnachtszeit oben im zweiten Bild
- manchmal sollte man eben doch nicht zehn Projekte gleichzeitig angehen ;)

Zum Thema Arbeit: Neben Kind und meiner "Berufung" als Journalistin habe ich mir zusammen mit meiner Freundin Petra alias Scartolina (ihren Blog findet ihr HIER) im August auch noch den Wahnsinnsplan vorgenommen, uns einen Weihnachtsmarktstand im schönen Dorfen zu teilen. Klar, kein Problem - sind ja noch vier bis fünf Monate bis dahin.. aber im Sommer Weihnachtskarten basteln? So wurden dann im Dezember noch einige Nachtschichten fällig, bis Karten, Schnutenwischer, Halstüchlein, Fummelvögel, Schachteln und vieles mehr ihren Weg in den schön dekorierten Stand gefunden haben. Das größte Drama: So wenige Ideen man zu Beginn auch hat, soviele überrollen einen kurz vorher, so dass man sich in der Planung auch schnell einmal verzettelt.

Nicht nur ziemlich lecker, sondern auch hübsch anzusehen:
Mein PAMK-Tauschpaket von Clara von "Let them eat cake"
Als ob das alles noch nicht genug ist, habe ich nebenher auch noch bei einer  Sonderrunde von "Post aus meiner Küche" zum Thema "Knuspriges unter dem Weihnachtsbaum" teilgenommen und ein schickes Paket von meiner Tauschpartnerin Clara bekommen. Ihr Foodblog "Let them eat cake" besticht nicht nur durch tolle Fotos, sondern auch viele leckere Rezepte, mit denen sie auch mich teilweise verwöhnt hat.
Nachdem in meinen Augen der Weihnachtsmarkt nicht nur höchst amüsant, sondern auch ganz erfolgreich war - nein, man verdient damit kein Vermögen, vor allem, wenn man mal die Zeit sieht, die man so in die Bastelprojekte investiert, habe ich mir dann selber ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht und ein Silhouette Cameo-Hobbyplotter ist bei mir eingezogen. Der kann einem schon einiges an Schneidarbeit abnehmen - ermöglicht einem aber auch Projekte, die sonst mit den heimischen technischen Möglichkeiten wohl kaum umsetzbar gewesen wären bzw. sind. Man kann damit echt eine Menge Sachen schneiden wie zum Beispiel Papier, Flex und Flock für Textilien, Vinyl, Stoffe und sogar Stempelmaterial für eigene Stempel. Das werde ich die Tage mal testen. Allerdings braucht man bei allen Projekten erstmal eine Engelsgeduld, was die perfekten Einstellungen angeht beim Schneiden und zahlt am Anfang doch einiges an Papier und Folien als Lehrgeld.

Ob Lebkuchenmännchen und Glücksschweinchen zum Füllen mit kleinen
Leckereien, Puzzlelampen aus laminiertem Papier oder Nützlichem wie
Halter für die Webbandsammlung oder selbstentworfene Buffetschildchen
- mit dem Hobbyplotter lassen sich viele Projekte umsettzen. Toll: Mit
Stifthalter oder Sketchpens kann er sogar schreiben.

Morgen zeige ich Euch dann, was ich aktuell so alles nähe und bastel. Denn eines musste ich ja schon an anderer Stelle versprechen: Ich werde meinen lieben Blog jetzt wieder regelmäßig bemuttern - sofern es mein fantastisches Baby zulässt. Ich freue mich schon über Eure Kommentare!